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Lychener Strasse 16
10437 Berlin
Deutschland


Wer ich bin, was ich mache

Ich lebe und arbeite seit Juli 2013 als freier Journalist in Berlin. Für spannende Reportagen bin ich deutschland- und weltweit unterwegs. Am liebsten in Afrika, aber auch in Europa, Südamerika und Asien. Einer meiner Schwerpunkte sind Geschichten zu den Themen Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe. Bevor ich nach Berlin kam, lebte ich dreieinhalb Jahre in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba. Als Mitglied des Korrespondenten-Netzwerkes weltreporter.net berichtete ich aus über 20 afrikanischen Staaten. Ich traf in Ostafrika Opfer der schlimmsten Dürre seit 60 Jahren und erlebte im Südsudan die Geburt eines neues Staates. Ich ging mit der somaliländischen Küstenwache auf Piratenjagd und diskutierte mit einem Philosophen, der weder lesen noch schreiben kann, aber eine Philosophie erfand, auf die Karl Marx stolz gewesen wäre. Das somalische Supermodel Waris Dirie begleitete ich auf der Flucht vor dem Fluch ihrer eigenen Vergangenheit und spielte in Tansania mit von Mörderbanden verfolgten Albinos Fußball. Von einem Aidsheiler ließ ich mir den Teufel austreiben und interviewte mit Schnappatmung Haile Gebrselassie beim Marathontraining.


Auftraggeber



Meine Texte und Fotos erscheinen u.a. in der Welt (am Sonntag), der Zeit, der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, der Neuen Zürcher Zeitung, Cicero, abenteuer und reisen, viva!, der Jüdischen Allgemeinen, profil, Publik-Forum und Regionalzeitungen vom Hamburger Abendblatt bis zum Konstanzer Südkurier.


Auszeichnungen

Für eine Reportage über Tourismus in Somaliland, einer international nicht anerkannten Republik im Norden Somalias, gewann ich den zweiten Preis des Meridian Journalistenpreises 2011. Für eine Reportage über die Rückkehr der Kolonialherren in die ehemalige Kolonie Mosambik erhielt ich 2013 den ersten Preis des Journalistenpreises der Bayreuth International Graduate School of African Studies.


Bücher

Der Mann, der den Tod auslacht. Meine Begegnungen in Äthiopien. DuMont-Verlag, Oktober 2013. Literarische Reise durch Äthiopien mit Hintergrundinformationen zu Politik, Wirtschaft und Religion.

Es ist möglich: Vorbilder für eine bessere Welt. 27 Portraits. Knesebeck-Verlag, September 2012. Titelstory und ein weiteres Portrait über Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika, die zeigen, dass eine bessere Welt möglich ist.

Brockhaus: Die Welt. Band 9: Afrika südlich der Sahara, Januar 2013. Einleitung zum Äthiopien-Kapitel.

Völlig utopisch. 17 Beispiele einer besseren Welt, Pantheon Verlag, März 2014. Kapitel in einem Buch über gelebte soziale Utopien in aller Welt.


Medientrainings, Moderationen, Vorträge

In Workshops schule ich u.a. Führungskräfte der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im sicheren und professionellen Umgang mit Medien. Ferner lese ich regelmäßig aus meinem Buch "Der Mann, der den Tod auslacht". Zum Thema Flüchtlinge und Äthiopien veranstalte ich Vorträge und nehme an Podiumsdiskussionen teil. Zudem biete ich Moderationen an.


Ausbildung

Ich habe in Passau und Cardiff (Wales) Politik, Soziologie und Germanistik studiert. Als Stipendiat der Dr. Hanns Kapfinger-Stiftung volontierte ich bei der Passauer Neuen Presse, der N24-Parlamentsredaktion in Berlin und beim Springer Auslandsdienst in London. Es folgten fünf Redakteurs-Jahre bei Bild. Zunächst als Polizei-Reporter in Nürnberg, dann in der Bundes-Nachrichten-Redaktion in Hamburg, zuletzt zwei Jahre als Korrespondent in London.