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Sprachevolution: Das verborgene Sprachtalent der Affen

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Florida, 1947: Das Forscherehepaar Catherine und Keith Hayes adoptiert Viki kurz nach ihrer Geburt und zieht sie mit einem eigenen Kind auf. Viki spielt gern im Garten und liebt es, herumzutoben. Doch Sprechen lernt sie nie richtig. Als sie zweieinhalb Jahre als ist, haben die Hayes ihr mühsam vier Wörter beigebracht: "mommy", "daddy", "cup" (Tasse) und "up" (rauf, im Sinn von huckepack nehmen).

Denn Viki ist eine Schimpansin - der erste Menschen­affe, der systematisch Sprachunterricht erhält. Dabei formen die Hayes ihr mit den Fingern die Lippen. Diesen Trick übernimmt die Schimpansin und nutzt ihn auch später noch. Sprechen fällt ihr sichtlich schwer...


[persönliche Anmerkung: In die gedruckte Version des Artikels hat sich im letzten Moment ein Fehler eingeschlichen. Viki konnte "mama" und "papa" sagen, nicht "mommy" und "daddy".]


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