Nele Langosch

Journalistin und Psychologin, Hamburg

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Der Jobmotor: Was uns antreibt

Warum gehen manche von uns gerne zur Arbeit und andere nicht? Psychologen ergründen, was unsere Motivation im Beruf beeinflusst. Geld, flexible Arbeitszeiten, Sinnerfüllung - der beste Ansporn kann individuell sehr unterschiedlich sein


Bettina weiß nicht genau, wann es angefangen hat. Früher ging sie gern zur Arbeit. Sie fühlte sich kompetent, brachte neue Ideen ein und wurde oft nach ihrer Meinung gefragt. Doch dann ertappte sie sich immer häufiger dabei, wie ihr vor dem Tag im Büro graute. Ihre Aufgaben reizten sie nicht mehr. Unter dem neuen Vorgesetzten konnte sie kaum noch etwas selbst entscheiden. Die Kollegen wechselten, ihr Team brach auseinander. Heute schleppt sie sich morgens lustlos an den Schreibtisch und abends müde zurück nach Hause. Dazwischen arbeitet sie nur noch ab, was sie unbedingt erledigen muss.


Bettina ist keine reale Person, und doch steht ihre Geschichte beispielhaft für offenbar Millionen demotivierter Beschäftigter: Mehr als jeder sechste Arbeitnehmer hat innerlich bereits gekündigt, so das Ergebnis des „Gallup Engagement Index" 2015, einer Befragung von mehr als 1400 Beschäftigten in Deutschland. Die große Mehrheit - 68 Prozent- macht demnach lediglich Dienst nach Vorschrift. Nur 16 Prozent sind hochmotiviert. Die Umfrage wird seit 2001 jährlich durchgeführt. Die Ergebnisse haben sich seitdem kaum verändert.

Offenbar scheitern viele Unternehmen daran, ihre Mitarbeiter dauerhaft anzuspornen. Was aber motiviert uns wirklich im Berufsleben?


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