Kunst | Anna Pentzlin über Selfies
von Natalie Mayroth
Selfie – ein so neues und doch nahezu abgenutztes Wort. Aus dem zeitgenössischen Wortschatz und Lebensalltag ist es nicht mehr wegzudenken. Aber die immer gleiche Pose? Wir bitten jeweils Künstler um ein Selbstporträt und ihre Gedanken, die ihnen beim Fotografieren durch den Kopf gehen: „Ich wünschte, ich wäre ein Vampir. Dann könnte ich für immer leben und wüsste vielleicht irgendwann, wer ich bin. Es ist schwierig, herauszufinden, wer man ist. Selfies erklären zumindest, wer man gerne wäre, eine Art Idee vom eigenen Ich“, Anna Pentzlin, 30, Fotografin aus München
Natalie Mayroth
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Natalie Mayroth ist Autorin und Kulturwissenschaftlerin. 2014 hat sie ihren Magister in Europäische Ethnologie, Soziologie und Iranistik an der LMU München absolviert. Seitdem arbeitet sie als Reporterin u.a. für taz. die tageszeitung, die NZZ und die Presse. Früher hat sie sich mit mit Popkultur bis digitale Identitätsstrategien beschäftigt, heute liegt ihr Fokus auf Südasien. Im Frühjahr 2016 war sie im Rahmen des Medienbotschafterstipendiums der Bosch-Stiftung drei Monate in China. 2017 zieht es sie zur Recherche nach Indien mit dem zweiten Medienbotschafterstipendiums der Bosch-Stiftung. Seit dem ist sie immer wieder Asien, v.a. Indien und berichtet von vor Ort.
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