Natalie Fingerhut

Text, Konzeption, Kulturjournalismus, Hamburg

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Porträt #2: Musikerin Anna Depenbusch

Anna Depenbusch backstage: Für diesen Artikel traf ich die Musikerin vor ihrem Auftritt 2011 zum Gespräch.

Da ist es nun, das neue Album der Anna Depen­busch. Und heißt genau wie das letz­te " Die Mathe­ma­tik der Anna Depen­busch", aller­dings mit einem Zusatz, näm­lich "in Schwarz-Weiß". Das ist Anna pur, Anna mit dem, was sie opti­mal ergänzt, Anna nur mit Kla­vier. Nichts kann sich ihrem Tem­po, Rhyth­mus und der Laut­stär­ke ihrer Stim­me so opti­mal anpas­sen, wie das Kla­vier, das sie sel­ber spielt. Eigen­sin­nig hat sie sich das seit ihrer Kind­heit ver­hass­te Instru­ment wie­der bei­gebracht: Hat im Win­ter das ein­sa­me Schloss Salzau gehü­tet, in dem ein Kla­vier stand. Kein Mensch, kei­ne Ablen­kung, nur sie und der gro­ße Kas­ten vol­ler Töne, die es neu zu ent­de­cken galt. Auf die Fra­ge, ob sie dis­zi­pli­niert ist, zuckt sie die Schul­tern: "Ich habe Wün­sche, die ich unbe­dingt umset­zen muss." Und wenn sie das Kla­vier für Ihre Musik braucht, muss das eben sein. Allein im Schloss, in zehn Kilo­me­tern Umkreis kein Mensch - ist das nicht gru­se­lig? Nicht, wenn man mit Plan an die Sache her­an­geht. Vor ihrem zwei­ten Auf­ent­halt im Schloss macht Anna kur­zer­hand einen Selbst­ver­tei­di­gungs­kurs bei der Poli­zei...


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