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5 Jungjournos, die du 2020 kennen solltest | medien.geil

Wir alle kennen die bekannten Journalist:innen von heute… Seien es Melisa Erkurt, Corinna Millborn, Martin Thür, Armin Wolf oder Florian Klenk… Doch wie sieht es eigentlich mit den Journalist:innen von morgen aus? 

Wenn du wissen möchtest, welche struggles angehende Journalistinnen und Medien-Studierende gerade haben, kannst du meinen letzten Text “Zukunftsängste und Sorgen von Medien-Studierenden” hier lesen!

Es gibt mit Sicherheit tausende Jungjournalist:innen, deren Namen wir  in den nächsten Jahren öfter lesen und hören werden. Welche Jungjournalist:innen ich zur Zeit abfeiere? Meine Liste wäre definitiv zu lang für den Text gewesen, wenn ich jetzt alle aufzählen würde… Aber um mal einen Anfang in Sachen Jungjournos-Empowerment zu setzen, habe ich euch eine Liste mit fünf Nachwuchsjournalist:innen, die man definitiv kennen sollte, erstellt: Have fun reading!

1. Iris Strasser

Die 21-Jährige Publizistik-Studentin hat in ihrem Alter schon das erreicht, worauf manch andere über Jahre hinarbeiten. Sie ist Teil der Lehrredaktion “die Klette”, eines Jugendmagazins aus Wiener Neustadt, außerdem schreibt sie für den „Progress“, dem Magazin der Hochschüler:innenschaft, das Publizistikstudierendenmagazin, „Zündstoff“ und fotografiert ganz viel. Zum Beispiel für die Wiener Neustädter Bar „mephisto“. 2019 gewann Iris Strasser mit ihrem Progress-Artikel “Mehr als nur Zwei”, der von Polygamie und ihrer Rolle in der Gesellschaft handelt, den Österreichischen Jugendpreis in der Kategorie “Journalistische Leistungen im Interesse der Jugend”. Chapeau!


2. Fanny Stapf

Fanny Stapf ist ORF-Reporterin und Moderatorin und wurde mit dem Corona-Schulprogramm des ORFs “Freistunde” quasi über Nacht zum Fernsehstar. Sie ziert unter anderem das Titelblatt der Zeitung “Journalist” und ist unter den besten 30 unter 30. In der Sendung “Freistunde”, die während des Lockdowns täglich ab 9 Uhr auf ORF 1 zu sehen war, versorgte Fanny Stapf Österreichs Schüler:innen mit spannenden Lerninhalten, die man so auf keinen Fall in der Schule lernen würde. Außerdem arbeitet sie beim Magazin 1 mit, macht Reportagen und ist Teil der Redaktion.


3. Maximilian Werner

18 Jahre jung, Vorarlberger Blut, Twitter Ikone und freier Journalist. Goals! Maximilian Werner führt seinen eigenen Blog, ist freier Journalist bei den Vorarlberger Nachrichten und schreibt viel zu Themen wie Sport oder seiner Corona-Matura. Außerdem sollte man ihm auf  Twitter folgen, da hat er nämlich über 4600 Follower. Unter anderem folgen ihm Hanna Herbst, Lou Lorenz-Dittlbacher oder Florian Klenk. I mean??? Also wenn der nicht irgendwann die Sportschau im ORF oder die ZiB moderiert, dann weiß ich auch nicht… 


4. Muzayen Al-Youssef

Auch die 23-Jährige Standard-Redakteurin, Muzayen Al-Youssef gehört heuer zu den „30 Besten unter 30“. Im Standard findet man viele Kommentare und Artikel zum Thema Netzpolitik, auf futurezone.at schrieb Al-Youssef über neue Technologien, E-Sports und den Wandel der sozialen Netzwerke. Sie schreibt über die Zukunft, so she basically IS the future, oder?


5. Šemsa Salioski

Dass Šemsa Salioski für ihre journalistischen Leistungen noch keinen Pulitzerpreis gewonnen hat, überrascht mich echt. Begonnen hat ihr journalistischer Werdegang 2016 mit der Biber-Akadamie, seitdem schreibt sie für „das biber“ und diverse andere Magazine, Artikel über Sexismus, Ungerechtigkeiten, strenge Erziehung oder Nationalismus in Mazedonien und im Balkan. Auf Ungerechtigkeiten aufmerksam zu machen, ist ihr extrem wichtig, deswegen studiert sie nach ihrem Publizistik-Magister das Masterstudium Internationale Entwicklung und möchte einmal auch im NGO-Bereich tätig sein.

Vor allem ihren letzten Text für das Biber-Magazin, “Sine, übersetz mir das! – Die unsichtbaren Jobs der Migrantenkinder”, sollte man unbedingt gelesen haben!  


Welche:n Nachwuchsjourno sollte man noch unbedingt kennen? Let me know und schreib‘ mir eine Mail an natalia@medien-geil.at oder eine DM auf Instagram!
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