Nadine Peter

Freie Journalistin, Frankfurt

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Rekord in Aussicht - Eintracht Frankfurt vor dem Spiel gegen Lissabon

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LISSABON - Für die Frankfurter Eintracht steht am Donnerstag das nächste internationale Fußballfest an. Im für die Eintracht ersten Europa-League-Viertelfinale seit 24 Jahren trifft der hessische Fußballbundesligist auswärts auf den portugiesischen Rekordmeister Benfica Lissabon. Die SGE will ihre beeindruckende Serie mit bislang keiner Niederlage im Jahr 2019 fortsetzen.


Mit einem Sieg oder einem Unentschieden gegen Lissabon würden die Elf von Trainer Adi Hütter zudem eine internationale Bestmarke knacken: Inklusive der letzten Europapokalspiele der Saison 2013/14 wäre die SGE, wenn sie morgen nicht verliert, in dem Wettbewerb seit 15 Spielen ohne Niederlage und würde damit den Rekord Atlético Madrid einstellen.

Für Hütter sind solche Fakten aber erst einmal nicht mehr als vielleicht ein zusätzlicher Motivationsschub. Der Coach weiß ganz genau, dass es gegen die Portugiesen alles andere als ein Spaziergang wird. „Wir freuen uns gegen ein großes Benfica spielen können. Wir werden zwei Mannschaften sehen, die offensiven Fußball spielen. Zu Hause ist Benfica etwas zu favorisieren. Sie haben viele gefährliche Spieler. Es ist eine sehr homogene, starke Mannschaft. In Summe sehen wir uns aber auf Augenhöhe. Wir müssen jedoch ein Top-Spiel machen, um unseren Traum in der Europa League weiter leben zu können", so der Österreicher. Man dürfe Lissabon nicht zu viele Räume anbieten und gut verteidigen. Sein Team werde aber auf jeden Fall versuchen, „mindestens ein Tor" zu schießen.

Zuletzt fehlten Hütter mit Mijat Gacinovic, Sebastian Rode und Sebastien Haller gleich drei Stammspieler. Ob sie morgen Abend einsatzbereit sind, wollte Hütter nicht verraten. „Das werden wir dann sehen", ließ er lediglich kurz und knapp verlauten. Martin Hinteregger wird hingegen recht sicher spielen. Der Innenverteidiger hatte sich am vergangenen Wochenende im Spiel auf Schalke die Mittelhand gebrochen und wird mit einer Schiene auf dem Platz stehen. „Wenn nicht noch etwas Unerwartetes passiert, dann wird er zum Einsatz kommen", sagte Hütter.

Mit Haris Severovic hat Benfica einen für die Eintracht-Fans alten Bekannten in ihren Reihen. Und die Hintermannschaft der Hessen ist vor dem Schweizer Angreifer gewarnt: in der laufenden Saison erzielte Seferovic, der zwischen 2014 und 2017 für die Eintracht stürmte, wettbewerbsübergreifend 43 Tore. Luka Jovic auf der anderen Seite kehrt mit der Eintracht in seine alte fußballerische Heimat zurück. Der Junge Serbe ist von Benfica an die Eintracht ausgeliehen. „Ich habe einen hochtalentierten Spieler im Sommer in Frankfurt vorgefunden. Er freut sich natürlich sehr auf die Partie."

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