Nadine Peter

Freie Journalistin, Frankfurt

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Stimmen zum Eintracht-Sieg: „Uns war klar, dass wir heute Geschichte schreiben können" - Wiesbadener Kurier

FRANKFURT - Adi Hütter (Frankfurter Trainer): „Ich habe einen absolut verdienten Sieg meiner Mannschaft gesehen. Es ist schön, dass wir einen deutschen Rekord aufgestellt haben mit sechs Siegen in der Gruppenphase. Da bin ich sehr stolz drauf. Wie die Mannschaft nach einem 0:1 gekämpft hat, das ist schon beeindruckend. Das war kein bedeutungsloses Spiel für uns."


Bruno Hübner (Sportdirektor): „Wir haben wirklich gezeigt, mit welcher Einstellung wir in die diesjährige Europa-League-Saison gegangen sind. Wir haben Historisches geleistet. Wie wir dieses Spiel nach zwei Niederlagen in der Bundesliga angegangen sind, das war toll. Vor allem, wenn man überlegt, dass wir in dieser Konstellation noch nie gespielt haben. Hochachtung, das ist etwas für die Geschichte."


Axel Hellmann (Eintracht-Vorstand): „Es war bisher mit tollen Choreographien eine tolle Europa-Saison und dieser Eindruck hat heute sehr gelitten. Das schadet Eintracht Frankfurt. Was mir aber gefällt und mir Mut macht, ist das Verhalten der Fans gewesen als es schallte: ‚Und ihr wollt Eintracht Frankfurt sein?' Das muss man hervorheben. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass wir hier kein gutes Bild abgegeben haben. Das wird hier geahndet werden, aber zu konkreten Strafen kann ich hier noch nichts sagen."

Frederik Rönnow (SGE-Torwart): „Ich denke, ich habe sicher gespielt und hatte einige gute Aktionen. Sicher waren aber auch noch Situationen dabei, die ich noch besser machen kann. Es war insgesamt eine tolle Leistung der Mannschaft. Wir sind gut ins Spiel gekommen, aber wir haben auch gegen ein gutes Team von Lazio gespielt. Nach dem 0:1 haben wir eine gute Reaktion gezeigt, zwei wirklich erstaunliche Treffer erzielt und den Sieg nach Hause gekämpft."


Mijat Gacinovic (Torschütze zum 1:1): „Endlich habe ich mal geschossen. Ich habe geschossen, weil ich sauer war, da ich in einer anderen Szene nicht abgezogen, sondern den Ball lieber abgespielt habe. Ich muss einfach häufiger schießen. (lacht) Ich hoffe, dass ich der Mannschaft in der Bundesliga mit solchen Toren und Vorlagen auch helfen kann."

Marco Russ (Eintracht-Verteidiger): „Uns war vorher schon klar, dass wir heute Geschichte schreiben können, weil es zuvor noch keiner anderen deutschen Mannschaft in der Europa-League gelungen ist. Deshalb war es schon unser Ziel, hier nichts abzuschenken. Natürlich hast du im Hinterkopf, dass du Gruppenerster und schon weiter bist, aber man hat gesehen, dass wir das Spiel gewinnen wollten."

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