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I'M YOUR FUCKING FUTURE

Mein Taxifahrer brettert über das Kopfsteinpflaster der Lwiwer Innenstadt, immer weiter auswärts. An uns vorbei ziehen menschengeflutete Bürgersteige und Häuserreihen zwischen Wiener Jugendstil und Sowjet-Brutalismus. Wie Karies nagt die Zeit an den Fassaden. Denkmale und Kirchen sind verhüllt, um zu schützen, was geht, sollten Russlands Raketen um sie herum einschlagen. Sieben Monate sind vergangen, seit Vladimir Putins Streitkräfte die Ukraine überfielen.

Gleich werde ich auf einen illegalen Rave gehen.

Die Ukraine hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Hotspot der europäischen Techno- und Partyszene entwickelt. Katalysator waren der gescheiterte Euro-Maidan und die russische Annexion der Krim. Die Revolution auf den Straßen war gescheitert, also suchten die Menschen ihre Freiheit in der Musik. Wild, punching music in raw rooms, so wird sich Olek ein paar Tage später erinnern, Musik-Autor und Gründer von Gasoline Radio, das jungen, ukrainischen DJs und Artists eine Plattform bietet. „Es war eine Energy wie Ende der 80s“, sagt er.

Neben Kiew, zweifellos die Hauptstadt des Techno, kommt Lwiw eine besondere Bedeutung zu. Weil die Stadt nur etwa 70 Kilometer von der polnischen Grenze entfernt liegt, sammeln sich hier die Künstler*innen aus dem ganzen Land, bleiben hängen auf dem Weg nach Europa. Schon 2014 war das so, seit Februar erst Recht. Überall in der Stadt Raves, tagsüber offen, nachts versteckt, gibt es Raves.

Wie ist es für die Ukrainer, drinnen zu feiern, wenn draußen Krieg ist? Und sollten sie das überhaupt? Dazu kommt: Wenn Ukrainer im wehrfähigen Alter gegen die abendliche Ausgangssperre verstoßen, können sie direkt in die Armee eingezogen werden. Wieso riskieren sie das?

Der Taxifahrer hält vor einem großen, eisernen Tor. Ich sehe einen Jeep in Tarnfarben, ich höre Bellen wie von großen Hunden. Kurz kommen mir Zweifel. Auf seiner Homepage hat das Auswärtige Amtes gewarnt, die Ausgangssperren „unbedingt“ einzuhalten. Was mit mir passieren würde, wenn die Polizei den Rave sprengt?

Inzwischen hat der Vorabendhimmel einen orangen Filter über die Stadt gelegt. Es ist diese Stimmung, in der alles möglich scheint. Ich trete durch das Tor, immer weiter in das verlassen wirkende Industriegebiet hinein.

Es ist 19 Uhr. Noch vier Stunden zur Ausgangssperre.

Drinnen. Der Club 151. Eine Frau führt mich durch die ehemals sowjetische Fabrik, auf der Suche nach Geletron, dem Promoter dieser Nacht. Sie kann kein englisch, ich kein ukrainisch. Also gestikulieren wir wild, was aufgrund der Dunkelheit nur so semi funktioniert. Wir laufen über den Floor, wo ein paar Verstreute zu harten Bässen stampfen. Einer hat einen roten Regenschirm dabei. Für morgen ist Regen gemeldet.

Wir treten durch einen Vorhang. Ein blonder Typ mit geschorenen Haaren und grauem V-Neck-Pulli dreht sich von der Bar weg. „Hey, my brother“, sagt Geletron und drückt mir zwei Pappbecher in die Hand. „Cheers“ sagt er, wir prosten uns zu und kippen erst Vodka hinunter, danach Ananas-Saft. Über der Bar hängt eine Leinwand. I’M YOUR FUCKING FUTURE.

London Acid Techno. Schnell, rücksichtslos, heute, die ganze Nacht. Wann, wo Raves stattfinden, wird über Mundpropaganda verbreitet – und über Instagram. Geletron wird heute 28 Jahre alt. Unter seinem Post hat er geschrieben: „Das Geschenk in dieser Situation kann nur eines sein - ein SUV für die 125. Brigade, in der Freunde unserer Szene derzeit erfolgreich die Position an der Front gegen die Schweinehorde halten. Es lebe und leuchte die freie Ukraine!“

Wir setzen uns auf alte Couches. Über uns hängt eine Tuba von der Decke, an den Wänden stehen Popart und Bücherregale. Die Bücher, Dekoration. Soviet Shit, sagt Geletron und lacht. Ein Regal hat er mit einer Ukraine-Flagge verhangen.

In den ersten Monaten des Krieges arbeitete Geletron als Fixer für US-amerikanische Journalisten. Als DJ und Promoter sei er vor dem Krieg viel rumgekommen, sagt er. Geletron wird sich immer an die Leichen auf den Straßen von Butscha erinnern. Nur fünf Tage nach dem Massaker sei er dort gewesen. Russische Soldaten nennt er seitdem „Orks“.

„Meine Brüder an der Frontlinie haben mich gebeten, diesen Rave zu organisieren“, sagt er. Sie bräuchten jede Unterstützung, die sie bekommen können. Also begann er Geld für ein Auto zu sammeln. Das hier, das sei „super illegal“, sagt Geletron. „Aber ein Rave geht schneller als ein GoFundMe.“

80 000 UAE (Hrywnja) , das sind 2200 Euro, hat er schon zusammen, 70 000 UAE braucht er noch. Bei einem Eintritt von 300 UAE müssten also 250 Leute reichen. „Wenn wir das Geld für den SUV zusammen haben, fahre ich ihn eigenhändig an die Front“, sagt Geletron.

Jeder Rave, jede Party auf der er seit Kriegsbeginn gewesen ist, war, um Spenden zu sammeln. „Only actions matter“, sagt er, um dann den großen Bogen zu spannen. „Ich bin der Welt sehr dankbar für ihre Worte, aber….“ Er stockt. „Wir brauchen Panzer, wir brauchen Material.“

Was er merkt ist, dass die Spenden immer weniger werden. Er muss arbeiten, sagt er. Es sind harte Zeiten, sagt er. Sie werden hart bleiben, sagt er.

Zum Abschluss, fragt Geletron, ob ich bis zu seinem Set um 3 Uhr morgens bleiben würde? Ich habe ein wenig Schiss, aber ich nicke.

Langsam füllt sich der Club 151. Es ist 21 Uhr. Noch zwei Stunden bis zur Ausgangssperre.

Draußen. Einen Tag später. Im Innenhof einer stillgelegten Defibrilatoren-Fabrik pulsiert eine 90s-Snare. Das Ganok, nur ein paar Straßen vom Club 151 entfernt. Roughe Holzböden teilen Schmutz und Himmel. Junge Menschen mit weiten Klamotten streifen durch Kleiderstangen mit Shirts oder kiffen zwischen Hauspflanzen in zu tiefen Holzstühlen. Aus einem alten Wintergarten ragt ein Mischpult über die Tanzfläche, der DJ hat gerade eine deutsche Version von „Insane in the Brain“ von Cypress Hill aufgelegt.

Wenn der Wind sich dreht,
ändern viele ihre Richtung.
Es ist schon viel zu spät,
eure Zeit zieht vorbei.

Perplex, hier meine Sprache zu hören, und überfordert von so viel Metapher setze ich mich zu Kulya. Ein hagerer, weißer Mann mit Snoop Dogg 90s-Drip, schwarzer Sonnenbrille, oversized Holzfäller-Hoddie.

Kulya rappt als Tulym Posse. Auf Ukrainisch, schon immer. Er habe zuerst nur französischen Rap gehört (den Soundtrack des Films Taxi), irgendwann dann Wu Tang Clan, Mobb Deep. Seine Beats sind: Modern 90s. Seine Sprache: Ukrainisch.

„Ich konnte für zwei Monate nicht mal Musik hören. Es hat einige Zeit gebraucht, bis ich meine Emotionen wieder in den Griff bekommen habe.“

Die Kickit-Crew, seine Crew, feiert heute sich selbst. Auch hier werden alle Einnahmen gespendet. 13 Jahre gibt es sie schon, 25 Musiker*innen, Filmemacher*innen, Designer*innen, Sprayer*innen. Und einige der besten BBoys der Welt, sagt Kulya stolz. Gemeinsam tourten sie durch die Ukraine, sie spielten Konzerte, organisierten Battles und Parties. Einige von ihnen sind sogar Advocates für die Zulu Nation. Das ist eine Musik-, Sozial- und Kunst-Organisation, die der New Yorker DJ Afrika Bambaataa in den 1970ern gründete, um der Gang-Gewalt auf den Straßen etwas entgegenzusetzen. Die Zulu-Nation verbietet Gewalt. Kulya sagt: „Wir sind pure art.“

Dann kam der Krieg.

Kulya bläst purple smoke in den Nachmittag. „Ich weiß, dass ich morgen an der Front sein könnte“, sagt er und drückt den Blunt aus. „Ich kenne zehn Leute, die gestorben sind. Und ich würde trotzdem gehen.“

Während wir sprechen, setzt sich Ksenia zu uns. Sie hat wilde, lange Haare und trägt eine Pilotenbrille mit gelben Gläsern. „Jeder braucht Eskapismus, auch jetzt“, sagt Kulya. Dann räuspert sich Ksenia: may I add something.

Ksenia: „Viele Freunde von mir sind gerade an der Front. Sie sagen mir: ‚Wir kämpfen, damit ihr ein normales Leben habt. Also lebt es. Das bedeutet, dass wir einen guten Job machen.‘ Es kann auch sein, dass ein paar Soldaten heute unter uns sind auf Urlaub. Die brauchen auch mal Abwechslung.“

Kulya nickt.

Kulya: „Wir wissen, dass der Kontrast groß ist. Es schwierig. Aber wir entertainen die Menschen.“

Ksenia: „Wir leben jeden Tag mit der Angst. Natürlich gibt es gerade gute Nachrichten, die Stimmung ist positiver als noch vor ein paar Monaten. Trotzdem müssen weiter arbeiten, aber es nützt nichts, den Rest der Zeit in dunklen Zimmern zu sitzen.“

Kulya: „Wir sind heute Abend hier und morgen zurück in der Realität.“

Heute also werden sich deshalb alle in den Armen liegen. Sie werden gemeinsam rappen, die Leute werden unter Decken eingemurmelt zuhören, wenn es Abends kälter wird. Wenige Wochen nach unserem Gespräch wird Kulya seinen ersten Song seit Kriegsbeginn herausbringen. „Ash“, wird er heißen. Asche.

Drinnen. Es ist kurz nach 23 Uhr. Die letzten Raucher kommen durch die Tür. Dann drückt ein schwarz gekleideter Typ die rostige Eisentür ins Schloss. Ab jetzt wird es schwer, hier rein zu kommen – oder raus.

Ich schweife durch den Club. Der Raucherbereich ist voller Grafitti und junger Menschen, kaum jemand dürfte über 30 sein. Insgesamt werden etwa 200 Leute hier sein, denke ich und gehe zurück zu den Bücherregalen. Neben mir trinken Riri, Dima und Lizzzard Vodka aus der Flasche und spülen es mit Kirschsaft aus dem Tetrapack herunter, den man hier kaufen kann.

Riris Haare fallen über die zwei Kirschen, die sie sich auf den Oberarm stechen lassen hat. „Keine Ahnung warum, aber ich mag Kirschen“, sagt sie und lacht. Gerade arbeitet sie in der IT-Branche, ihr Traum ist aber, aber als Tatowiererin durch Europa zu reisen. „Jeder hier macht Kunst in irgendeiner Art.“

Sie zeigt auf Dima. Er ist Fotograf und Video-Designer. In Düsseldorf habe er auch schon gearbeitet, sagt er und zeigt mir Videos auf seinem iPhone. Sein Traum wäre, Klamotten zu designen, im Fetisch-Stil. Dann kuschelt sich Dima an seinen Boyfriend. Riri sagt: „Unser Land ist immer noch sehr homophob. Es ist selten, dass man sich zeigen kann.“

Da ist Lizzzard. Er trägt ein geknicktes Nike-Cap und den Merch seines eigenen Labels. Doordom, übersetzt: verrückt. „Because I work in a fucking madhouse.“ Er hat mal UFO 361 gehört. Danach beschloss er, ab jetzt weder auf russisch noch auf englisch zu rappen. „And Yung Hurn. I fucking love Yung Hurn.“ In Erfurt hat er sich einen Audi 1999 A4 Quattro gekauft. Er hebt die Hände und schreit: „Ich bin ein Berliner.“ Dabei verliert er das Gleichgewicht und klatscht von der Couchlehne auf den Boden.

Vor dem Krieg, sagt Riri, seien mindestens doppelt so viele Menschen hier gewesen. Selbst wenn sie feiere, könne sie ihr Gehirn nicht ganz abschalten. Sie ist eine Frau, sie kann nicht zur Strafe zur Armee eingezogen werden; aber die Bomben und die Zukunft allgemein machen ihr Angst. „Jederzeit könnte etwas passieren. You never know.“

Es ist 1 Uhr. Noch vier Stunden bis zum Ende der Ausgangssperre.

Draußen. Der Night Mayor hat mich entdeckt. Ich sitze an der Außenbar des PeoplePlace, einer der hipsten Bars der Stadt. Sie gehört ihm. Gemüticher Techno dringt aus dem Innenraum. Zwischen uns ist nur ein kleines, aber menschenbepacktes Patio, doch er braucht zehn Minuten, bis er bei mir ist. Jeder will mit ihm sprechen.

Kuss auf die Wangen.
Wie geht’s dir?
Lange nicht mehr gesehen.
Innige Umarmung.

In der Instagram-Bio des PeoplePlace steht: Bar & Bunker.

Der Night Mayor heißt eigentlich Chad und ist in Griechenland geboren, seine Mutter ist Libanesin. In Lwiw ist er, weil er sich nur hier leisten konnte, Architektur zu studieren. 2009 war das. Dann konnte er es sich nicht mehr leisten. 2014 war das. Er begann in Bars zu jobben. Ein Nachtleben gab es kaum. „Es war eine old people city“, sagt Chad. „Either classic concerts or ugly clubs with shitty EDM.“ Nachts waren die Gassen dunkel und gefährlich. Türsteher verprügelten die Leute, nur weil sie am falschen Ort rauchten. Willkür.

Chad wollte die Architektur Lwiws in Musik übersetzen und begann, selbst Parties zu organisieren. Im Staatsmuseum, im Tram-Bahnhof, im Botanischen Garten. Er buchte DJs aus Deutschland, Frankreich, Argentinien und mischte das Line-Up mit ukrainischen Artists. Die Welt kam nach Lwiw und Lwiw somit in die Welt.

Aus Zufall erfuhr er irgendwann von Mirik Milan, dem ersten Night Mayor in Amsterdam. Chad begann sich dann selbst so zu nennen, ein Magazin schrieb das auf und seitdem tun es alle. Jetzt ist in einer Chatgruppe mit allen 132 Night Mayors der Welt, in der sie sich über neue Ideen austauschen. „Fake it `til you make it“, sagt er, lacht und zündet sich eine Zigarette mit Schokoladen Geschmack an. Eigentlich rauche er nicht, sagt er. Aber seit dem Krieg….

Er versteht die Diskussion über Raves und Parties überhaupt nicht. „Weißt du, was das erste Konzert nach Kriegsbeginn hier war?“, fragt er und sieht mir tief in die Augen. Ich schüttle den Kopf. „Ein Jazz-Festival. Und die selben Leute kritisieren jetzt uns.“

Die ganzen sieben Monate über hat er seine Bar offen gelassen, seine Mitarbeitenden weiter bezahlt. PeoplePlace wurde zwischenzeitlich zu einer Annahmestelle für Hilfsgüter. Andere Nachtclubbesitzer machten es genauso wie er. Vor wenigen Wochen verlieh ihnen der Bürgermeister einen Preis.

„During wartime, electronic music is close to the people“, sagt der Night Mayor. „It is a heartbeat. It is crying without crying.“

Drinnen. Ich hole mir in der hinteren Ecke der Bar einen schwarzen Tee. Bis fünf Uhr morgens muss ich durchhalten, also noch drei Stunden. Eine Frau mit Gesichtstattoo schöpft den Tee aus einem riesigen Bottich. Sie hat ihn gerade frisch aufgebrüht. Jemand erzählt mir, dass letztens eine Party in einer Nachbarstadt geraided wurde. Die Luft riecht nach Weed. Ich setze mich, ein Typ erzählt mir, wie er 25 000 Kilometer durch Europa getramped ist.

Ich: „Hast du dich nicht sicher gefühlt?“
Er: „Du kannst dich nie sicher fühlen.“
Ich: „Wo warst du überall?“
Er: „In Deutschland? In Berlin und Hannover.“
Ich: „Warum zur Hölle Hannover?“
Er: „Keine Ahnung. Let it float.“

Wir quatschen noch etwas und stehen dann auf und gehen auf die Tanzfläche. Es ist drei Uhr morgens. Geletron legt jetzt auf.

Es dauert, bis ich mich auf das Tempo seiner Musik hochschrauben kann. Ein Typ in Sturmmaske und mit grünen Laserstrahlen, die aus seinen Handschuhen kommen, schreit: „DAWEIIIII. ELECTROOOOO!“ Lasst uns Elektro machen! Dampf strömt unter dem Pult hervor. Figuren stampfen gedankenverloren im Nebel, frei von Sorgen und Zwängen. Irgendwann bin ich einer von ihnen.

Draußen. Schneller als gedacht geht die Nacht zu Ende, die Sonne taucht das Industriegebiet in schüchternes Licht, als ich aus dem Club trete. Zwei Jungs, die anscheinend Wache gestanden haben, schließen das schwere Eisentor auf. Das Taxi wartet schon. Wir fahren durch leere Straßen, zurück in die Stadt. Dabei passieren wir drei Polizeistreifen. Das Kopfsteinpflaster knattert monoton unter den Autoreifen.

Was im Krieg bleibt, sind die Träume für das danach.

Geletron sagt: „Ich sammle traditionelle Fabeln. Kennst du Pokémon. Nach dem Krieg will ich diese Fabeln herausbringen, wie Pokémon-Karten.“

Olek, der Radio-Gründer sagt: „Durch den Krieg ist die Musik-Szene zusammengerückt. Die Strömungen bleiben nicht mehr unter sich, ein melting pot of all scenes. Du bekommst das Gefühl, dass etwas ganz Neues kommt.“

Der Night Mayor sagt: „Ich werde nach dem Krieg die Lagerhallen mieten, in denen gerade die Hilfsgüter lagern. Sie werden leer sein, weil wir gewonnen haben. Danach feiern wir darin unsere Freiheit.“

Am Morgen nach dem Rave entsperre ich mein Handy. Ich scrolle wahllos durch Nachrichtenseiten und Twitter. Plötzlich lese ich eine Meldung: Ukrainische Arme befreit 400 Dörfer besetzte Dörfer.