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Mehr Ossis in die Medien, bitte!

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28 Jahre nach der Wiedervereinigung klafft ein struktureller Graben zwischen West und Ost. Daran ist auch die Medienberichterstattung schuld. Ein Kommentar


„Dafür brauch‘ ich keine Nachrichten, damit ich das weiß“, schreibt mir meine Freundin aus Rostock per Whatsapp. Gemeint ist das, was die Linke-Bundestagsfraktion jüngst auswertete: Beschäftigte in Ostdeutschland arbeiten länger als im Westen – und verdienen weniger.


Daten der Statistischen Ämter von Bund und Ländern ergaben demnach unter anderem Folgendes: Ostdeutsche arbeiten im Jahr rund 67 Stunden mehr (wenn Berlin dem Westen zugerechnet wird) und verdienen dabei etwa 5.000 Euro brutto weniger. Die Bundesregierung hätte sich mit einem „Sonderarbeitsmarkt Ost“ abgefunden, sagte die Sozialexpertin der Linkspartei Sabine Zimmermann zu obiger Nachricht gegenüber der Deutschen Presse Agentur (dpa). Sonderarbeitsmarkt; allein das Wort lässt nicht darauf schließen, dass es sich hier um einen ganz besonderen Markt handele, sondern um etwas, das Probleme bereitet. Eine derartige Wortwahl ist typisch in der Berichterstattung über Ostdeutschland.


Den ganzen Text lesen Sie bei ze.tt: https://ze.tt/mehr-ossis-in-die-medien-bitte-ostdeutsche-westdeutsche-journalismus/

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