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Coronavirus: Wie reagieren deutsche Horte und Kitas auf die Gefahr? - WELT

Es gibt Betreuungseinrichtungen, die über die staatlichen Empfehlungen hinaus Maßnahmen ergreifen. Schlagzeilen machte bereits Ende Januar die bayerische Gemeinde Gauting im Landkreis Starnberg, wo der Autozulieferer Webasto seinen Sitz hat. In dem Unternehmen hatten sich mehrere Beschäftigte nach dem Besuch einer erkrankten Kollegin aus China infiziert. Einige Kitas hatten daraufhin Familien von Webasto-Beschäftigten kurzzeitig den Zutritt verwehrt. Wie weit die Verunsicherung reicht, zeigt sich aktuell auch am Beispiel der Stadt Friedrichsdorf im Hochtaunuskreis in Hessen. Dort hat die Stadt angeordnet, dass Kinder, die kürzlich in China waren, städtische Horte und Kitas zwei Wochen lang nicht besuchen dürfen, und zwar unabhängig davon, ob sie in der besonders betroffenen chinesischen Provinz Hubei waren oder nicht.

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