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Signale der Hoffnung, dass sich Nordkorea weiter öffnen will

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Foto: Madlen Krippendorf | Nach der Rückkehr aus Nordkorea – Hintergrundgespräch mit MdB Hartmut Koschyk

Eine Woche lang bereiste die „Deutsch-Koreanische Parlamentariergruppe" Nordkorea, um unter anderem den innerkoreanischen Dialog mit Südkorea voranzubringen und das Vertrauensverhältnis zwischen Deutschland und Nordkorea auszubauen.

Derartige Bemühungen können nur auf der Augenhöhe tatsächlicher Gespräche stattfinden, also muss man sich besuchen. In eigener Sache: Die Reise begann für BILD-Reporter Marc Oliver Rühle mit einer Abfuhr. Fest als Vor-Ort-Berichterstatter über die politischen Termine in Nordkorea eingeplant, verweigerte mir Pjöngjang kurz vor dem Abflug ein Visum. Trotz intensiver diplomatischer Bemühungen der deutschen Botschaft und vor allem durch den Vorsitzenden der Parlamentariergruppe, Hartmut Koschyk, blieb es bei dieser Entscheidung. Ich durfte nicht einreisen, nicht darüber schreiben, was ich hätte in Erfahrung bringen können.

Die nordkoreanische Regierung will kaum etwas vom Land preisgeben, bzw. keine Kontrolle darüber aufgeben: Es gibt keine Pressefreiheit, das Internet steht nur einer Elite zur Verfügung und die meisten Besucher werden von Behörden überwacht.

Trotzdem dringen Informationen auch von vor Ort aus dem Land - denn immerhin ermöglichte eine Satelliten-Verbindung aus der deutschen Botschaft in Pjöngjang ein Telefon-Interview mit dem Nordkorea-Kenner und Vorsitzenden der Delegation, Hartmut Koschyk (CSU). 
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