Kristin Oswald

Online-Redakteurin, Kultur & Geisteswissenschaften, Erfurt

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Interview

Stadtmuseen als gesellige Stadtgefährten?

Während sich die Gesellschaft ständig verändert, kämpfen öffentliche Kultureinrichtungen wie Stadtmuseen mit steifen kommunalen Strukturen, Ressourcenmangel und Schwellenängsten zwischen fachlichem Anspruch und bürgerlichen Interessen. Die Bevölkerung für solche Probleme zu sensibilisieren, dauerhaft partizipative Strukturen und agilere Denkweisen zu implementieren, bindet Zeit und MitarbeiterInnen – und stößt nicht selten auf interne Widerstände. Die Kulturstiftung des Bundes möchte Stadtmuseen mit der Förderinitiative „Stadtgefährten“ für experimentelle, gemeinschaftliche Projekte mit neuen Partnern dabei unterstützen, sich trotz solcher Hürden als sichtbare Orte des Austausches neu zu positionieren. Wir sprachen mit dem Programmverantwortlichen Carl Philipp Nies über Partizipation, innermuseale Reflektion, Kritik und Machtverhältnisse zwischen Häusern, Besuchern, Partnern und Förderern.