Katrin Rönicke

Autorin und Podcasterin, Berlin

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Artikel

Prestige statt Prekariat

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Die Politik von Bundesministerin Annette Schavan übergeht die Schwächsten systematisch. Eine Abrechnung

Wenn es um die Aufstiegsmöglichkeiten in unserer Gesellschaft geht, dann hängt ein großer Teil davon ab, welche Bildung ein Mensch hat. In Deutschland ist das alles streng geregelt. Die Anforderungen der Leistungsgesellschaft kann erfüllen, wer Kompetenzen und Zertifikate nachweist. Und zertifiziertes Wissen beginnt praktisch erst mit der Mittleren Reife. Wer auf die Hauptschule gegangen ist, wer in Berufsförderungsmaßnahmen lebt, gilt als „bildungsarm“.

Um diese Gruppe jedoch kümmert sich die deutsche Bildungspolitik keinen Deut – allen hochtrabenden Debatten des vergangenen Jahrzehnts zum Trotz. Die Grundfrage bleibt ungelöst: Was ist uns die Abschaffung des sozialen Aussiebens vom Kindergarten bis zur Hochschule wert und welche gemeinsamen Anstrengungen sind nötig, sie zu bewältigen?


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