Nina-Maria Mixtacki lehrt Yoga, ist Feministin und trägt auch mal bauchfrei. Damit bringt die Sächsin viele konservative Christen gegen sich auf. Dennoch macht sie weiter.
In einer sächsischen Kleinstadt legt sich eine Pfarrerin bäuchlings auf den Kirchenboden. Sie stellt die Hände auf Brusthöhe, drückt die Ellenbogen an den Körper und die Arme durch. Brust, Hüfte, Knie, alles schwebt, nur Füße und Hände berühren die Matte. Aufschauender Hund heißt die Pose. Neun Frauen, neun aufschauende Hunde.
Die Frauen setzen die Knie ab, schieben ihre Pos nach hinten. Kindeshaltung. Zu Beginn hatte Nina-Maria Mixtacki den Bibelvers verkündet, unter den sie die Yogastunde gestellt hat: "Ja, ich ließ meine Seele still und ruhig werden, wie ein kleines Kind bei seiner Mutter, wie ein kleines Kind, so ist meine Seele in mir." Psalm 131.
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