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Die zwei Gesichter der Benediktiner: An Franco scheiden sich die Klöster

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DEUTSCHLANDFUNK
Das Benediktinerkloster Montserrat liegt in der Nähe von Barcelona. Gerade mal sechs Stunden braucht man mit dem Auto, um ins „Tal der Gefallenen“ zu fahren: in die Benediktinerabtei im Valle de los Caídos. Doch die beiden Klöster trennen Welten – gerade was das Erbe der Franco-Diktatur betrifft. Die zwei Gesichter der Benediktiner: Während das Valle de Los Caídos Vorzeige- und Lieblingsprojekt des Generals Francisco Franco war, wurde Montserrat zum Symbol des Widerstandes gegen jenen Mann, der Spanien fast vier Jahrzehnte mit harter Hand regierte, von 1939 bis 1975.

Das Valle de los Caídos 50 Kilometer nordwestlich von Madrid: Ein 155 Meter hohes Betonkreuz weist den Weg. Darunter: Eine in den Berg gesprengte Basilika. Am 1. April 1959 weihte General Francisco Franco das Valle de los Caídos ein: als Denkmal seines Sieges im spanischen Bürgerkrieg.

Im Bericht der spanischen Wochenschau heißt es:

„Heute, zum 20. Jahrestag des nationalen Triumphs, wird die Große Basilika des Heiligen Kreuzes im Valle de los Caídos eingeweiht. Sie wird der Zeit trotzen. In ihr werden die kommenden Generationen jenen danken, die ihnen ein besseres Spanien hinterließen.“

Am Bau der Basilika waren auch politische Gefangene beteiligt. Heute ist sie die Grabstätte des Diktators - und Massengrab von vermutlich 30 bis 70 Tausend Bürgerkriegsopfern beider Seiten. Santiago Cantera ist der Prior des Klosters, das sich um dieses umstrittene nationale Erbe kümmert:

"Wir wünschen uns, dass das Denkmal vor allem als Ort geistlichen Lebens wahrgenommen wird. Es wird überragt vom Kreuz, dem Symbol der Erlösung und Versöhnung. Natürlich hat es eine besondere Dimension, wegen seiner Entstehungszeit. Aber die lesen wir als Auftrag zur Versöhnung aller Spanier, ungeachtet aller Polemik, die sich um dieses Monument rankt."

Ortswechsel: das Kloster von Montserrat, 60 Kilometer nordwestlich von Barcelona. Es ist Marienheiligtum und Wallfahrtsort. Seit Jahrhunderten wird die schwarze hölzerne Darstellung der Jungfrau verehrt und besungen.

Rose im April, kleine Braune der Berge,
Stern des Montserrat,
erleuchte das katalanische Land
und leite uns in den Himmel.

Während der Franco-Diktatur fanden hinter den Klostermauern auch Regime-Kritiker Zuflucht. Bernabeu Dalmau, Historiker und Mönch von Montserrat.

"Montserrat hat seinen einzigartigen Charakter wegen der geographischen Lage und weil die „Moreneta“, die schwarze Jungfrau von Montserrat, seit 1881 Schutzpatronin aller katalanischen Diözesen ist. Die Gemeinschaft der Benediktinermönche ist fest verwurzelt mit Katalonien. Das verleiht Montserrat auch eine politische Dimension."

Montserrat und das Valle de los Caídos. Der Zufluchtsort für Regimekritiker - und das Totenmahnmal. Zwei Klöster, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten.

In beiden leben und beten Benediktinermönche: ein kontemplativ ausgerichteter Orden, für den jede Tätigkeit der Verherrlichung Gottes dient. Ora et Labora! Bete und arbeite!
In der Geschichte der ungleichen Glaubensbrüder spiegeln sich die Kämpfe eines – bis heute - zerrissenen Landes wider. Dabei ist ihre Historie eng miteinander verwoben. Gegenseitig haben sie sich zu dem gemacht, was sie heute sind.

"Franco hat hier in Montserrat unsere herrliche Liturgie kennengelernt. Deswegen wollte er gerne auch fürs Valle de los Caídos eine Benediktinergemeinschaft.// Zuerst fragte er also beim damaligen Abt von Montserrat. Doch unser Abt lehnte ab."

Nach der Absage aus Montserrat wandte sich Franco an ein Benediktinerkloster in Burgos.
Dort stieß der Vorschlag des Generalissimus auf offene Ohren. Und so zog im Sommer 1958 eine 20-köpfige Delegation in die Sierra vor Madrid. Justo Pérez de Urbel, ein der faschistischen Falange nahe stehender Mönch, war ihr Kopf. Santiago Cantera vom Kloster im Valle de los Caídos beschreibt die Stimmungslage seiner Vorgänger so:

"Die größten Bedenken kamen nicht aus Montserrat, sondern aus unserer Gemeinschaft selbst. Dem Kloster kamen Aufgaben zu, die mit unserem kontemplativen Charakter nur schwer zu vereinbaren waren: die Gründung einer Chorschule, eines Studienzentrums, die Pilgerbetreuung. Und natürlich fürchtete man, bei so einem exponierten Denkmal könnten sich die Beziehungen zum Staat kompliziert gestalten. Doch wir haben als Benediktiner eine 1500-jährige Geschichte. Wir bleiben ruhig und gefasst – jenseits von politischem Auf und Ab."

"Vereinbarung zwischen der Stiftung des Heiligen Kreuzes des Valle de los Caídos und der Benediktinerabtei von Silos.
Die zu gründende Abtei hat im Einzelnen Folgendes zu leisten:
Jeden Tag eine heilige Messe und weitere liturgische Gebete für das Wohlergehen und den Frieden in Spanien zu feiern.
Am 20. November in einer Totenmesse der Gefallenen unseres Kreuzzuges gedenken...."

Die Aufgabenbeschreibung ist eindeutig: Das Valle de los Caídos soll das Denkmal des spanischen National-Katholizismus werden. Hier will Franco die Verbindung von Religion und Nation zelebrieren: jene Idee, nach der Spanien seinem Wesen nach katholisch ist und dazu berufen, den rechten Glauben in die Welt zu tragen.
Die Kirche reicht Franco die Hand. Schon kurz nach 1936 stellte sich die Mehrheit der Bischöfe hinter die Generale, die gerade gegen die demokratisch gewählte republikanische Regierung geputscht hatten. Die Kirche bezeichnete den Militärputsch als „Verteidigung der christlichen Zivilisation gegen die Gottlosen“ und erhob die sieben bis acht Tausend Priester, Nonnen und Mönche, die im Bürgerkrieg von Anhängern der Republik ermordet wurden, zu Märtyrern. Der Bürgerkrieg, der 1939 mit Francos Sieg endete, wird zum heiligen Krieg, zum Kreuzzug.

In die Felsenkirche im Valle de los Caídos dringt kein Tageslicht. Über 270 Meter zieht sich das gewaltige Tunnelgewölbe in den Berg, an den Seiten: Marienkapellen, den Schutzpatroninnen der spanischen Heere gewidmet. Über dem Altar zeigt ein Deckengemälde Christus auf dem Thron, zu seiner Rechten steigen Geistliche gen Himmel auf, zu seiner Linken Soldaten und Zivilisten. Am Bildrand sind eine spanische Fahne und das Rutenbündel der faschistischen Falange zu sehen.
Franco, dessen Überreste heute hinter einer schlichten Granitplatte vor dem Altar liegen, kam gern und oft ins Valle de los Caídos. Die Idee, in den Seitenkapellen die Gebeine von Gefallenen beider Seiten zu bestatten, stammt nicht von Franco, sondern vermutlich aus dem Vatikan. Die Basilika sollte ein Mahnmal aller Toten sein, das gigantische Kreuz zum Symbol der Vergebung und der Versöhnung werden. Doch ein Vierteljahrhundert nach dem Bürgerkrieg – in den 1960er Jahren - konnte von Versöhnung keine Rede sein. Die Unterstützung der Republik galt noch immer als Delikt, und Zehntausende lebten im Exil, als dieses Interview erschien.

„Spanien, und das ist das große Problem, ist immer noch in zwei Seiten gespalten. Hinter uns liegen nicht 25 Jahre Frieden, sondern 25 Jahre Sieg. Die Sieger - und dazu zählt auch die Kirche, die sich gezwungen sah, auf Francos Seite zu kämpfen - sie haben nichts getan, um die Spaltung in Sieger und Besiegte zu überwinden. Das ist einer der bedauerlichsten Misserfolge eines Regimes, das sich christlich nennt, aber einem der grundlegenden christlichen Gebote nicht Folge leistet.“

Das Interview, das Aureli María Escarré, der Abt von Montserrat, im November 1963 der französischen Tageszeitung „Le Monde“ gibt, sorgt für ein kleines Erdbeben. Noch nie hatte ein spanischer Kirchenvertreter so massiv Kritik am Regime geübt. Die scharfen Worte des Abts von Montserrat stellen das Selbstverständnis des Staates in Frage. Justo Pérez de Urbel, der Abt aus dem Valle de los Caídos, verurteilt seinen Ordensbruder:

„Als Mönch und Benediktiner protestiere ich gegen die verbitterte Einstellung des Abtes von Montserrat. Sein Verhalten gegenüber der Regierung Spanien, die den Glauben der Spanier bewahrt, ihre Kirche unterstützt und für Frieden und Fortschritt arbeitet, ist schlicht empörend.

Die Gräben zwischen den beiden Benediktinerklöstern sind tief. Im Valle de los Caídos versteht man sich als Stützpfeiler des Staates; Montserrat entwickelt sich zum Fürsprecher einer sich formierenden Opposition.

Der rebellische Abt muss Montserrat verlassen. Aureli Escarré kehrt erst als Todkranker wieder nach Barcelona zurück. Bei seinem Begräbnis ist der Platz vor der Basilika voller Menschen.

Der Mann, der als „Abt von Katalonien“ zu Grabe getragen wird, war kein geborener Widerständler: Als traditioneller Katholik begegnete er Franco zunächst mit Sympathien, nutzte seine Kontakte, um den Wallfahrtsort ausbauen zu können. Erst in den 60ern übte er zunehmend Kritik. Das war kein Zufall.

"Zwischen Kirche, Montserrat und Franco-Regime gab es keinen Bruch, sondern eine fortschreitende Distanzierung. Francos Regime geriet ins Wanken – und auch die Beziehungen zur Kirche. Das Zweite Vatikanische Konzil hatte bedeutende Neuerungen verkündet: zur Religionsfreiheit, zur Ökumene und zur Beziehung zur Welt. Es stand für eine Öffnung der Kirche – und diametral zur Ideologie des Franco-Regimes."

Das Zweite Vatikanische Konzil war für Franco der größte Rückschlag seiner Herrschaft, schreibt sein Biograph Ricardo de la Cierva. Mit Johannes XXIII. und Paul VI. auf dem Heiligen Stuhl änderte sich das Verhältnis zwischen Vatikan und Spanien grundlegend. Das bedeutete Rückenwind für Montserrat – und brachte die Glaubensbrüder vom Valle de los Caídos ins Abseits.
In der Enzyklika „Pacem in Terris“ war vom Respekt vor den kulturellen und politischen Rechten nationaler Minderheiten die Rede. Gedanken, die man gerade in Katalonien begierig aufnahm: In ihnen konnten sich alle wiederfinden, die sich von den Ideologen einer unverbrüchlichen Einheit von Nation und Religion ausgeschlossen fühlten. Gläubige, die sich auch über ihre Kultur und ihre Sprache definierten: das Katalanische. Übersetzt von Mönchen aus Montserrat fand die Enzyklika reißenden Absatz. Seit dem 19. Jahrhundert hatte sich das Kloster als Hüter der katalanischen Kultur und Sprache verstanden. Durch sein Engagement fürs Katalanische wird das Kloster Schritt für Schritt zur Anlaufstelle für Regimekritiker.

Am 12. Dezember 1970 versammelten sich 300 katalanische Intellektuelle in Montserrat, darunter renommierte Künstler wie Joan Miró oder Antoni Tàpies Sie fordern die Aufhebung von Todesurteilen gegen mutmaßliche ETA-Terroristen.
Die Guardia Civil umstellt das Kloster. Nach zwei Tagen will die Polizei das Gebäude stürmen. Unter der Bedingung, dass die Intellektuellen Montserrat frei verlassen dürfen, handelt Abt Cassià Just das Ende des Treffens aus.

Als sich die schweren Holztüren öffnen, führt er gemeinsam mit zwei anderen Mönchen den Auszug aus dem Kloster an. Das ist mehr als eine politische Geste. Medien aus aller Welt berichten.

"Ich war damals als Mönch in Straßburg. Sogar die lokale Zeitung hatte ein Foto von der Versammlung auf der Titelseite. Einen Monat später reiste der Abt nach Rom: Cassià Just hatte Angst, der Papst würde ihn zur Rede stellen. Aber Paul VI. breitete die Arme aus und rief: “Der berühmte Cassià, bekannt in der ganzen Welt“. Dann sagte er ganz ernst: „Nehmt alle auf, nehmt alle auf. Nehmt alle auf.“

Die Zeiten haben sich geändert. Jetzt schweigt man im Valle de los Caídos Die Franco-Ära geht zu Ende.

Am 20. November 1975 stirbt General Francisco Franco. Drei Tage später wird er im Valle de los Caídos begraben. Der Erzbischof von Toledo hält die Trauerrede. Doch einen Gottesdienst mit allen spanischen Bischöfen verweigert der Vorsitzende der Bischofskonferenz. In Zeiten des Wandels bemüht man sich um Neutralität.

Die Getreuen des Diktators jedoch versammeln sich jahrzehntelang zu seinem Todestag im Valle de los Caídos. Anhänger der faschistischen Falange singen auf dem Vorplatz der Basilika mit erhobenem, rechten Arm ihre Parteihymne. Erst seit 2007 sind politische Kundgebungen auf dem Gelände verboten. Die Totenmesse für Franco wird immer noch gelesen, was Prior Santiago Cantera so einordnet:

"Ja, Francos Anhänger betrachten das Valle de los Caídos als Symbol, aber genau das gleiche tun seine Gegner. Für jeden Katholiken müssen auf Wunsch Totenmessen gelesen werden. Aber dieses politische Beiwerk, das man als Franco-Hommage verstehen könnte, das existiert heute nicht mehr. Im Gegenteil: Es ist eher so, dass das Denkmal dämonisiert wird: als Symbol einer Zeit der Unterdrückung. Auch das sollte man ändern."

Was tun mit dem Valle de los Caídos? Was tun mit Francos Erbe? Diese Frage beschäftigt Spanien seit Jahren. Ein Vorschlag: Francos Überreste exhumieren, um so den politischen Charakter des Mahnmals zu entschärfen. Unnötig, findet Prior Cantera:

"Die Grabstätte selbst ist doch betont schlicht. Das ist ja kein Mausoleum. Ja, vielleicht würde man die politische Polemik dadurch entschärfen. Aber das Monument ist doch nur polemisch, weil bestimmte Personen Interesse an dieser Polemik haben und sie in Gang gesetzt haben."

Wer die Vergangenheit aufwühlt, wolle alte Wunden öffnen, sagt Cantera.

Als das Valle de los Caídos 2010 - angeblich wegen Baufälligkeit - vorübergehend geschlossen wird, hält die Benediktinergemeinschaft jeden Sonntag Feldmessen auf der Wiese vor dem Kloster ab. Ein privater Fernsehsender überträgt. In seinen Predigten wertet der Priester die Schließung als Angriff auf die Religionsfreiheit, erinnert an die Katholikenverfolgung während des Bürgerkrieges, an die „Zeit der Märtyrer“.

Im Valle de los Caídos versteht man sich auch noch 40 Jahre nach Francos Tod als Gralshüter des National-Katholizismus. Allerdings unter umgekehrten Vorzeichen: Nun sieht man sich als Ort des Widerstands, als letzte Bastion gegen die Moderne.

Wie viele Benediktinerklöster unterhält das Valle de los Caídos einen Knabenchor. Die Jungs singen täglich eine gregorianische Messe. Wer beim Gottesdienst nicht aufmerksam ist oder im Hof schubst, muss mit gekreuzten Armen Strafe stehen. Die Chorschule verspricht eine „christliche Erziehung mit traditionellen Werten wie Ordnung, Disziplin, Respekt“: „Wir streben danach, die kindliche Unschuld vor den Verderbnissen der modernen Welt zu bewahren“. So steht es auf der Homepage.

Auch Montserrat hat einen Knabenchor. Wenn die Jungs um 12 das Salve Regina und das Virolai singen, ist die Basilika meist bis auf den letzten Platz gefüllt. Der Chor gibt Konzerte in Frankreich, China, den USA. Sergi d'Asís ist Direktor der Chorschule:

"Zum Salve kommen Christen, aber auch Menschen anderer Religionen und Menschen, die nicht an Gott glauben. Doch der Chor spricht eine Sprache, die alle verstehen, die Sprache der Musik, der Schönheit. Ja, Religion ist Teil der Erziehung. Unsere Schule befindet sich schließlich in einem Kloster. Aber abgesehen davon, spielt Religion keine besondere Rolle. Wir wollen, dass unsere Schüler mit offenen Augen durch die Welt gehen und am Weltgeschehen teilnehmen."

In den Chorschulen wird deutlich, wie sehr sich die beiden Benediktinerklöster bis heute unterscheiden. Hier pflegt man das Ur-Eigene, das, was weitergegeben werden soll. Das Kloster im Valle de los Caídos und das Kloster Montserrat – sie werden ungleiche Brüder bleiben.

Der Knabenchor aus dem Valle de los Caídos singt Stella Splendens, ein Marienlied aus dem Gesangsbuch des Klosters Montserrat. Sehr freundschaftlich seien die Beziehungen zwischen den beiden Klöstern, sagt Santiago Cantera. Korrekt seien sie, sagt Bernabeu Dalmau. Aber:

"Um ins Valle de los Caídos einzutreten, muss man schon aus einem besonderen Holz geschnitzt sein (lacht). Das ist so ähnlich wie bei uns: Es kommt ja auch keiner nach Montserrat, der sich nicht der katalanischen Kultur und Sprache verbunden fühlt."

Die Wahl des Klosters als Glaubensbekenntnis: Darin sind sich beide Klöster gleich. Das verbindet. Während der Debatte um die Zukunft von Francos Totenmahnmal war kurzzeitig von der Auflösung des einen Klosters die Rede. Dass die Idee frühzeitig fallen gelassen wurde, sei, so sagt man, dem Einsatz der Mönche aus Montserrat zu verdanken. Ein versöhnlicher Bruderkuss in einer komplizierten Beziehung.

(gesendet am 8.Juli 2015 im Deutschlandfunk, Aus Religion und Gesellschaft)