Jakob Vicari

Wissenschaftsredakteur, Lüneburg

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Müssen eine seltene Pflanze und 1400 Schimpansen aussterben, weil die kongolesische Regierung nicht mit Google Maps umgehen kann?

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Daraufhin macht nun die amerikanische Naturschutz-Stiftung Wildlife Conservation Society (WCS) aufmerksam. „Die Moral dieser Geschichte ist, dass es für die Biodiversität entscheidend ist, Nationalparks im Auge zu behalten und besonders Karten und Grenzen", sagt James Deutsch, Vizepräsident der WCS. Anders als die Schmpansen kann die Kletterpflanze nämlich nicht vor den Viehherden flüchten, die im nicht geschützen Gebiet grasen. Die traurige Nachricht vom Schicksal der Dorstenia luamensis ereilt die Welt pünktlich zur Eröffnung des Welt-Nationalpark-Kongresses. Mit Google Maps hätten die Beamten ihren Fehler womöglich leicht vermeiden können. Ein kleiner Service für die Naturschutzbehörden von WIRED Germany: Der Nationalpark, in dem Dorstenia luamensis wächst, liegt hier.

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