Jakob Vicari

Freelance Creative Technologist & Wissenschaftsjournalist, Lüneburg

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Artikel

Zeitreise ins Analoge

Die analoge Zeit schmeckte, fühlte, hörte sich anders an. Collage: Renke Brandt

Unser Autor schaut melancholisch zurück auf zehn verloren gegangene Sinneseindrücke.

Text: Jakob Vicari Collage: Renke Brandt

• Manchmal versinken wir für einen Moment in der Vergangenheit. Schon ein Geschmack, eine Tonfolge, ein Geruch genügen, und wir tauchen ein in eine Welt, die es nicht mehr gibt. Wir sind plötzlich wieder Menschen, die nichtstuend auf die Bahn warten, unerreichbar für die Welt abtauchen und sich jedes Mal bewusst dafür entscheiden können, online zu gehen. Hier sind zehn solcher Sinneseindrücke aus dem Analogzeitalter.

Der Gesang des Modems

Tuut dudadadidudadadididi titiiiiiiuiiiiiiuiiuii chrchrchrchrchrrnrnrp schhhnonchrcchrsch hhchridiuuuiuiiiiip schhhchidiuuiuiiiii tshchrchrchr chrchrchrchrchrchrchrchr.

Wer Ende der Neunziger ins Internet gegangen ist, wird den Klang eines Modems nicht vergessen. Die Telefonleitung war blockiert, damit dieser blinkende Kasten mit einem anderen Kasten irgendwo seinen Gesang austauschen konnte.

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