Jakob Vicari

Freelance Creative Technologist & Wissenschaftsjournalist, Lüneburg

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Artikel

Innovation im Lokalen

Balancekt im Lokalen Bild: t&w/Landeszeitung

Wie eine Idee für partizipativen Journalismus Sprengkraft entwickelt und aktiver Lokaljournalismus mit Bürgern funktioniert: Jakob Vicari über die Erfahrungen in sechs Städten und seine eigenen in Lüneburg.

Mein erstes Mal Lokaljournalismus beginnt auf einem Post-it. Ich male große Luftballons darauf. Auch neben mir wird eifrig gekritzelt: Viele Menschen tanzen auf einer Wiese, eine Drohne fliegt über die Stadt, eine Fahrradtour. Anna Paar- mann, Martina Hohls und Katja Grund- mann von der Landeszeitung Lüneburg (LZ), die Grafikerin Love Tina Adu, Social-Media-Spezialisten Sandra Wahle und Isabelle Buckow. Meine Kollegin Astrid Csuraji leitet den Ideen-Sprint.

Sprinten, das heißt, in Rekordzeit auf neue Ideen kommen. Dazu haben wir uns zwei Tage lang verbarrikadiert, fernab der Redaktion. Unser großes Ziel: “Die ganze Stadt soll über unsere Recherche sprechen!” Rund um die hellblaue Sprechblase mit der Frage „Wem gehört Lüneburg?“ erschaffen wir eine Kampagne, die zum Stadt-Gespräch werden soll. Wir suchen nach einem neuen, nach dem Lüneburger Dreh von “Wem gehört die Stadt?” .

Als ich “Wem gehört Hamburg” gesehen habe, wusste ich, dass ich das in Lüneburg machen wollte. Und dass es schwierig wird für eine kleine Lokalzeitung im laufenden Betrieb. Chefredakteur Marc Rath sah das ähnlich. Deshalb haben wir als Agentur mit dem Datenjournalisten Björn Schwentker, der LZ und Correctiv ein beispielhaftes Bündnis geschmiedet.

Der ganze Artikel im Medium Magazin 4/2019


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