Dr. Helga Wäß

Freie Journalistin, Kunst, Kultur Trends und mehr, München

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Festival Haus der Kunst

Haus der Kunst in München, Foto: Helga Waess

Haus der Kunst - Münchner Kammerspiele

Unter dem Titel "Specters of Communism" findet in München ein Festival über das revolutionäre Jahrhundert statt

"Specters of Communism" vom 16. - 21. November 2017

München. Für die Ausstellung zum 100. Geburtstag der Oktoberrevolution in Russland hat Okwui Enwezor für das Haus der Kunst ein Festival konzipiert. Mit im Team für "Specters of Communism" sind der Programmkurator Damian Lentini, die Programmorganisatorin Andrea Saul und für die Basis-Recherche Tim Roerig. 


Vor knapp einhundert Jahren, hatte Kurt Eisner vom Münchner Mathäser-Bräu den " Freistaat Bayern" ausgerufen - als sozialistische Räterepublik.  Die Ausstellung (hier der Link zur Homepage des Stadtmuseums) "12. Mai - verlängert bis 14. Januar 2018. Revolutionär und Ministerpräsident - Kurt Eisner (1867-1919)" im Münchner Stadtmuseum thematisiert diesen Bereich der Bayerischen Geschichte. 


Jetzt setzt das Haus der Kunst mit „Specters of Communism eigene Akzente zur Geschichte: 


Ein Festival über das revolutionäre Jahrhundert". Man möchte zeigen, wie der globale Kommunismus, weltweit zwar gegenläufig, aber auch "erstaunlich parallel verlief" (so die Veranstalter).

In zahlreichen Live-Veranstaltungen gibt es sozusagen Geschichtsunterricht für Erwachsene

Wie sehen Künstler, Historiker und Philosophen diese Zeit. Alle Teilnehmer des Festivals kommen aus den Bereichen "Kunst, Philosophie, Politikwissenschaft, Theater, Performance, Kunstgeschichte, Filmwissenschaft und Musik".

Was ist vom historischen Erbe des Kommunismus in der zeitgenössischen Gedankenwelt des 20. und 21. Jahrhunderts angekommen oder gar konserviert?

Angefangen hatte das Projekt mit der Ausstellung „Postwar: Kunst zwischen Pazifik und Atlantik, 1945-1965"



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