Gustav Beyer

Lernbegleiter, Theaterpädagoge, Journalist & Autor, Nordhessen

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Ein Burschenschafter packt aus

© dpa

Mit der Initiative "Burschenschafter gegen Neonazis" will PR-Agent und Blogger Christian J. Becker rechtsextremistischen Tendenzen in deutschen Burschenschaften begegnen. Ich habe für mitmischen.de, das Jugendportal des Deutschen Bundestages, nach den Hintergründen gefragt.

Besonders gefährlich seien Nazis, wenn sie "gehäuft auftreten", sagt Christian J. Becker. Genau das sei sein Problem. Becker meint, rechtsextreme Tendenzen in seiner Burschenschaft der Raczeks zu Bonn zu erkennen. Von insgesamt 10.000 Burschenschaftern im größten deutschen Dachverband könne man 1.500 der rechtsextremen Strömung zuordnen, behauptet er. Das ist ihm zu viel: Mit der Initiative "Burschenschafter gegen Neonazis" will Becker öffentlich dagegen vorgehen. Mit Blogeinträgen wolle er Nazis erst auf die Palme bringen, dann vor Gericht.

Doch der Reihe nach: "Burschenschaften an sich sind nicht rechtsextrem", sagt er. Schon immer habe es verschiedene Strömungen gegeben, die nationalistische Strömung aber nehme in letzter Zeit überhand. In vielen Burschenschaften kippe dies sogar ins Rechtsextreme.

(...)

Mehr über den Konflikt, und was Peter Ramsauer damit zu tun hat, ist hier zu lesen: http://www.mitmischen.de/diskutieren/topthemen/politikfeld_inneres/burschenschaften/portrait_christi...

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