Gerd Blank

Journalist, Autor, Redakteur, Hamburg

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Mit UX zum besten Erlebnis für alle Nutzer

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Exzellente Erlebnisse schaffen - so ließe es sich schlicht zusammenfassen, wenn über die Bedeutung von User Experience gesprochen wird. So definiert dies auch eine ISO-Norm, dort steht User Experience ( UX) generell für das Nutzungserlebnis. Es handelt sich also nicht einfach nur um die visuell ansprechende Entwicklung einer Website, einer App oder anderer digitaler Interaktionsflächen. Es ist vielmehr der Anspruch, beim Anwender in der Interaktion mit einem Objekt eine ganzheitliche positive Wahrnehmung und Reaktion zu bewirken. Es genügt heute nicht mehr, eine digitale Benutzeroberfläche ergonomisch zu optimieren und darauf ein paar Texte und Knöpfe zu platzieren - das ist nur die Oberfläche. UX gestaltet Dinge und Abläufe ganzheitlich und setzt hierzu bei den Emotionen, Vorstellungen, Vorlieben und Verhaltensweisen der Nutzer an.

Verstehen, gestalten, bewerten

Nicht nur die Anbieter großer Unternehmenssoftware-Lösungen haben das Thema UX in den Fokus gerückt, auch DB Systel entwickelt längst nach diesem Ansatz. Knapp 40 Experten beschäftigen sich inzwischen hauptberuflich mit diesem Themenkomplex an den Standorten Frankfurt am Main und Berlin und erbringen Beratungs- und Unterstützungsleistungen für den gesamten DB-Konzern. „Dank UX können wir den echten Nutzen von Anforderungen früh und umfassend beurteilen und uns so von Beginn an auf das Wesentliche konzentrieren. Manche Anforderungen fallen dabei als irrelevant raus, andere, die ohne UX-Blick übersehen worden wären, kommen hinzu", so die Einschätzung des UX-Teams der DB Systel. Um Enttäuschungen zu vermeiden, geht das UX-Team bei der Entwicklung von Anwendungen von vornherein direkt zu den Anwendern, die später das fertige Produkt nutzen sollen.

Es kommt bei der Entwicklung von Anwendungen auf die Zusammenarbeit aller relevanten Stakeholder und Disziplinen an. Dabei wird der Fokus auf nutzerorientierte Lösungsansätze gelegt, zu deren Entwicklung - dem jeweiligen Projektkontext angepasst - aus einem umfangreichen Set an UX-Methoden geschöpft wird. Erst nach der Validierung der Lösung bezüglich der Anforderungen der Nutzer geht es in die Entwicklung. Es gibt viel schneller sichtbare, individuell angepasste Ergebnisse, und durch genauere Anforderungen gelingt eine effektivere Umsetzung. Ein gutes Beispiel dafür, wie dieses Vorgehen die Akzeptanz bei Nutzern steigert, ist die App „DB Barrierefrei".

Maßnahmen für selbstbestimmte Mobilität

Ellen Engel-Kuhn, Leiterin der Kontaktstelle für Behindertenangelegenheiten, ist mit ihrem Team konzernübergreifend für das Thema Barrierefreiheit zuständig. Seit Jahren beschäftigt sie sich mit den besonderen Anforderungen von Menschen mit körperlichen, kognitiven oder Sinneseinschränkungen. „Ziel aller Maßnahmen ist, für diese Kundengruppe eine selbstbestimmte Mobilität zu gewährleisten. Vor diesem Hintergrund haben wir auch das Projekt „DB Barrierefrei" gestartet", sagt Ellen Engel-Kuhn. Dabei orientiert man sich zwar vornehmlich an den Anforderungen der Menschen, die gewisse Einschränkungen haben. Letztlich wird jedoch im Sinne des „Designs für alle" auch ein Mehrwert für viele andere Reisende geschaffen.

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