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Digitalisierung in Frankfurt: Noch lange keine Smart City

Frankfurt braucht noch ein Update: Wirklich smart ist die Stadt im Digitalen noch nicht.

Zwei Studien, ein Thema und kein gutes Zeugnis für Frankfurt: Was die Digitalisierung angeht, ist die Stadt eher mittelmäßig. Nicht einmal mit Glasfaseranschlüssen kann sie punkten.

Die frühere Oberbürgermeisterin Petra Roth hat sich getäuscht. Laut den Protokollen der Stadtverordnetenversammlung war sie die erste Frankfurter Politikerin überhaupt, die im August 2011 im Römer den Begriff „Smart City" verwendete. Die Debatte drehte sich um den bis heute nicht realisierten Kulturcampus, Roth sprach von Solarstraßenlaternen und Elektromobilität und schloss mit den Worten: „Frankfurt ist eine Stadt, in der Neues verhältnismäßig schnell umgesetzt werden kann, weil hier neue Ideen eher aufeinandertreffen als in anderen Ballungsräumen."

Fast zehn Jahre später schneidet ausgerechnet die Mainmetropole in einem Smart-City-Ranking unter den deutschen Großstädten am schlechtesten ab. Während Hamburg, Köln und München auf den ersten Rängen landen, belegt Frankfurt lediglich den neunundfünfzigsten von insgesamt vierhundert Plätzen, selbst Bad Nauheim und Neu-Isenburg liegen weiter vorne.

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