1 Abo und 0 Abonnenten
Artikel

Wie wichtig sind soziale Netzwerke? - So nutzen Abgeordnete aus dem Rhein-Sieg-Kreis Facebook und Co.

Neu twitter?ts=1515345349000

Bundestagsabgeordneter Alexander Neu von den Linken ist reger Twitter-Nutzer.

Rhein-Sieg-Kreis. Die Bundestagsabgeordneten aus dem Rhein-Sieg-Kreis kommen auch über soziale Netzwerke mit Bürgern ins Gespräch. Der GA hat nachgefragt, wie sie es mit Facebook, Twitter und Co. halten.

Von Franziska Jünger, 08.01.2018

Seit der Bundestagswahl im September sind mehr als drei Monate vergangen. Nach dem Scheitern der Jamaika-Verhandlungen steht eine Regierungsbildung nach wie vor aus. Digitalisierung ist eines der großen Themen. Insgesamt fünf Kandidaten aus dem Rhein-Sieg-Kreis sind in den Bundestag eingezogen. Wie wichtig sind ihnen die sozialen Netzwerke im Austausch mit den Bürgern? Der GA hat bei den Abgeordneten aus dem Kreis nachgefragt, wie sie es mit Facebook, Twitter und Co. halten.

Sebastian Hartmann (SPD) Alexander Neu (Linke)

Zur Person: Der L inke sitzt seit 2013 im Bundestag. Er trat im Wahlkreis 97 an und zog über die Liste ein. Seine Schwerpunkte sind Internationale Beziehungen und Friedenspolitik. Neu (48) lebt in Köln, sein Wahlkreisbüro befindet sich in Siegburg.

Norbert Röttgen (CDU) Nicole Westig (FDP) Elisabeth Winkelmeier-Becker (CDU)

Eigene Einschätzung: „Ich schätze daran, dass ich so einen weiten Kreis von Menschen direkt mit der eigenen Botschaft erreichen kann. Bisher nutze ich allerdings nicht Instagram oder Twitter. Man darf nicht unterschätzen, dass die Beobachtung und Nutzung dieser Medien auch sehr viel Zeit beansprucht. Diese Medien ständig im Blick zu haben, ginge dann zu sehr zulasten der konzentrierten Sacharbeit. Für meine Kommunikation mit den Menschen im Wahlkreis bleibt der Medienmix das Entscheidende: Viele Bürger nutzen soziale Medien nicht oder jedenfalls nicht ausschließlich; deshalb bleiben Zeitungen, manchmal auch Rundfunk und Fernsehen weiter wichtig."

Fazit: Es zeigt sich, dass alle Bundestagsabgeordneten aus dem Kreis soziale Netzwerke einsetzen, um mit Bürgern in Kontakt zu treten. Nach Einschätzung der Politiker bleibt aber vor allem das persönliche Gespräch mit den Menschen vor Ort wichtig - allen digitalen Möglichkeiten zum Trotz.

Zum Original