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Die strahlende Zukunft des Autos

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Die Verwirbelungskammer im Werk Sindelfingen

Von Yannik Buhl

In modernen Autos stecken immer mehr Antennen und Sensoren. Das macht die Fahrzeuge anfällig für Störungen - etwa durch das Mobilfunknetz. Eine Herausforderung für die Hersteller. 

Stuttgart/Sindelfingen - Wenn Martin Aidam die schweren Türen zur Verwirbelungskammer schließt, herrscht drinnen absolute Funkstille. Kein Signal von außen dringt hinein, keines hinaus. Die Kammer ist ein steril wirkender Raum mit Wänden aus glänzendem Metall, in der Mitte steht ein neues Daimler-Modell. Aidam klickt auf seine Computermaus, da setzt sich über dem Auto eine riesige Metallspirale in Gang. Dann wird der Wagen mit elektromagnetischer Strahlung beschossen. Die Spirale sorgt dafür, dass sie gleichmäßig über die Karosserie verteilt wird.

Was sich sehr technisch anhört, ist unabdingbar für die Sicherheit moderner Autos. Erst kürzlich hat Daimler in Sindelfingen 50 Millionen Euro in ein neues Prüfgebäude für Elektromagnetische Verträglichkeit investiert, um seine Fahrzeuge noch ausgefeilter bestrahlen zu können. Hier befindet sich auch die abgeschirmte Kammer von Martin Aidam. Doch wieso wird das Auto dadurch sicherer? Und was heißt das für die Zukunft des Straßenverkehrs?

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