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2 Euro im Monat für WhatsApp: 90 Prozent der Nutzer bereit, für Dienst zu zahlen

(gemeinfrei)

Wer "kostenlose" Dienste wie Facebook, Instagram und YouTube regelmäßig nutzt, weiß, dass sie nicht wirklich gratis sind. Den Preis bezahlen Nutzer mit ihrer Aufmerksamkeit, Zeit und Daten. Nun hat eine Umfrage belegt, dass die Mehrheit der US-Amerikaner bereit wäre, für diese Dienste zu bezahlen.

Laut der US-Marketingagentur McGuffin könnten sich knapp 80 Prozent der Befragten vorstellen, für Google-Dienste wie Translate, Maps und Drive zwischen 2,29 Dollar (2,07) und 3,48 Dollar (3,14 Euro) im Monat zu bezahlen. Für YouTube würden 72 Prozent Nutzer sogar den Spitzenwert von monatlichen 4,20 Euro (3,79 Euro) ausgeben.

Weniger Werbung in sozialen Netzwerken

Auch Dienste wie Facebook, Instagram und Twitter würden sich Nutzer etwas kosten lassen. Für weniger Werbung und mehr Privatsphäre wären sie bereit, monatlich zwischen 2,35 Dollar (2,12 Euro) - etwa für Twitter - und 2,56 Dollar (2,31 Euro) bei Instagram auszugeben. Für Facebook würden 64 Prozent der Befragten 2,52 Dollar (2,27 Euro) im Monat blechen.

WhatsApp: Neun von zehn würden zahlen

Höchste Bezahlbereitschaft zeigten die Befragten beim Messengerdienst WhatsApp. 89 Prozent der Nutzer könnten sich vorstellen, monatlich 2,38 Dollar (2,15 Euro) für die App auszugeben. Zum Vergleich: Für Apples FaceTime oder Snapchat würden jeweils 79 und 77 Prozent der Befragten bezahlen, für den Facebook-Messenger aber nur 64 Prozent.

Für die Umfrage wurden am 14. und 15. Juni 2019 rund 2000 Personen im Alter zwischen 18 und 71 Jahren befragt. 55 Prozent der Teilnehmer waren Frauen.

(veröffentlicht am 22. August 2019)
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