Fabian Schäfer

Freier Journalist, Köln/Sofia

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Grüne fordern Einschränkung:Keine Energydrinks für Jugendliche?

2 format2010

Lange waren Energy Drinks eine Rarität und schmeckten nur nach Gummibärchen. Mittlerweile ist die Auswahl riesig mit Sorten wie Cranberry, Mango-Orange-Passionsfrucht oder saure blaue Himbeere. Für Figurbewusste stehen zuckerfreie Alternativen im Regal.


Die bunten und sehr süßen Getränke richten sich vorwiegend an junge männliche Erwachsene. Die Hersteller stecken Unsummen ins Marketing: Branchenprimus Red Bull fördert Extremsportler, Rockstar Energy das Festival Rock am Ring, Monster Energy präsentiert Actionsportler.


Nur sind die Getränke durchaus umstritten. Sie verleihen nicht nur Flügel, sondern lassen auch das Herz rasen. Denn mit 32 Milligramm Koffein pro 100 Milliliter haben Energy Drinks einen hohen Koffeingehalt. Zwar haben Kaffee (80 Milligramm) oder Espresso (110 Milligramm) deutlich mehr, werden von Kindern und Jugendlichen aber kaum getrunken. Alfonso Lampen vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) verweist zudem auf die Mischung von Koffein, Zucker und dem Zusatzstoff Taurin. 

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