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Neun-Euro-Ticket: Nutzer jubeln, Verkehrsbetriebe bangen

Das Neun-Euro-Ticket für den Nahverkehr soll die Bürger angesichts steigender Energiepreise entlasten. Gute Idee, finden die ÖPNV-Nutzer, doch die Verkehrsunternehmen sind überrumpelt - und die Länder sorgen sich um die Kosten.

Günstig, umweltfreundlich, attraktiv: Das von der Regierung geplante Neun-Euro-Ticket soll dem bundesweiten Nahverkehr ordentlich Auftrieb verleihen. Darauf hofft zumindest Bundesverkehrsminister Volker Wissing. Er will die Bürgerinnen und Bürger mit dem günstigen ÖPNV-Ticket angesichts stark gestiegener Energiekosten entlasten.


Laut Wissing soll das Ticket zudem Anreize zum Energiesparen setzen und die Nutzung des ÖPNV langfristig attraktiver machen. Heißt: neben Entlastungen setzt man auch darauf, dass Menschen vom Auto auf Busse und Bahnen umsteigen. Das spontan eingeführte Ticket soll nachhaltig etwas verändern. Doch kann es tatsächlich langfristig halten was es verspricht?

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