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Gegen Homophobie: 100 Regenbogenfahnen für die Nachbarschaft

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Wie eine verschwundene Fahne und ein großer Scheißhaufen einen Studenten dazu bewogen, 100 Flaggen in der Nachbarschaft zu verteilen.

Sechs Streifen und viele bunte Farben: Ein Dutzend solcher Fahnen hängen in der Thulestraße aus den Fenstern. Die Regenbogenfahne ist ein weltweites Symbol der Lesben- und Schwulenbewegung und ziert nun zahlreiche Hausfassaden der unscheinbaren Nebenstraße an der Grenze zu Prenzlauer Berg. Verteilt hat sie Jo Heidner, 22 Jahre und Student aus Berlin. Mitte Januar verschwand seine in drei Metern Höhe an der Hausfassade hängende Regenbogenfahne. Zeitgleich gab es unmittelbar vor der Haustür einen großen Scheißhaufen.


Seit eineinhalb Jahren wohnt Heidner in der Thulestraße, ein Jahr hing die Fahne dort. Kann das bunte Symbol nicht auch der Wind weggeweht haben? „Sie ist mit Nägeln befestigt und diese steckten noch drin", sagt Heidner. Er vermutet, dass der oder die Unbekannte auf den anliegenden Zaun geklettert ist und so die Fahne entfernt hat.

 

(Auszug)

Original