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Werben um Asylwerbende

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Start-up-Gründer Ali Mahlodji von Whatchado

Asylwerbende sollten besser in den Arbeitsmarkt integriert werden, lautet eine immer lauter werdende Forderung. Viele Unternehmen möchten hier aktiv sein – doch die Beschäftigungsmöglichkeiten in Österreich sind eingeschränkt.

"Heute werden sie eingestellt" - die Mundwinkel des 34-jährigen Unternehmers wandern bei diesem Satz nach oben. Bereits mehr als 35 Jobs hat er in den letzten vier Jahren mit seinem Co-Founder geschaffen, ab heute werden es noch drei weitere sein: für Menschen mit positivem Asylbescheid. Warum er keine Asylwerbenden beschäftigt? „Du darfst sie nehmen, aber nicht bezahlen. Das wollten wir nicht! Deshalb haben wir Leute mit positivem Asylbescheid gesucht." Seine Augen tanzen, als er fortfährt: „Bloß spenden kann jeder. Wir wollten eine Perspektive geben. Wir schaffen Arbeitsplätze, weil wir es wollen." Wohl nicht zufällig findet unser Treffen im Lokal „Heuer" am Wiener Karlsplatz statt. „Hier gibt es um 3,50 Euro ein Menü für Flüchtlinge." Ein Blick auf die Speisekarte zeigt: Für Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund werden gemeinsam mit dem Diakonie-Flüchtlingsdienst 300 kostenlose Menüs pro Monat zur Verfügung gestellt. Wer weitere Flüchtlinge einladen möchte, kauft ein Refugee-Menü.


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