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Entdecker des verlorenen Paradieses

(Credo) 

Es gibt Orte, die tief in unserer Vorstellungswelt ver­ankert sind und die doch kaum ein Mensch je gesehen hat. Zu ihnen gehört eine sagenumwobene Region im Herzen der tibetischen Tsangpo­-Schlucht. Woran in der Vergangenheit viele Expeditionen scheiterten, gelang Ian Baker: Der amerikanische Himalaja­-Forscher drang bis unmittelbar vor die Pforte zum Paradies vor.

Einer der grössten Entdecker unserer Zeit lebt in Bangkok in einem unscheinbaren Reihenhaus. Hohe Metalltore schirmen die Bewohner in der kleinen Nebenstrasse im Stadtteil Ekkamai von der Aussenwelt ab. Rund zwei Dutzend identisch aussehende Häuser ziehen sich entlang beider Strassenseiten. Sie haben grosse gotische Fensterfronten und Balkone, die an den Baustil der europäischen Renaissance erinnern: Es ist der typische, leicht verkitschte Stilmix, wie man ihn in Asien häufig findet. In der Einfahrt zu seinem Haus steht Ian Baker, US- Amerikaner, Himalaja-Forscher, Buchautor und Entdecker. Die National Geographic Society hat ihn vor einigen Jahren zu einem von sieben «Entdeckern für das Jahrtausend» erklärt. Baker ist schlank, sein mittellanges schwarzes Haar ist hinten zusammengebunden. Er hat einen gepflegten Vollbart und trägt ein schwarzes Hemd ohne Kragen. Nur die Fältchen um seine Augen zeugen davon, dass er schon 55 Jahre alt ist.

Auf das Haus angesprochen erzählt Baker bereitwillig, dass er in der Tat gerne unbemerkt bleibt in der Megacity Bangkok. Wenn er von Expeditionen in den Himalaja zurückkehre – so wie erst kürzlich von einer zweimonatigen Reise in das kleine Königreich Bhutan –, decke er sich oft mit Lebensmitteln für eine ganze Woche ein, sagt er. Dann sei er froh, tagelang nicht auf die Strasse gehen zu müssen. «In gewisser Hinsicht ist das Haus ein Zufluchtsort», sagt Baker.

Seine Faszination für den Himalaja hat Baker früh entdeckt. Mit 19 Jahren kam er zum ersten Mal nach Nepal. Damals studierte er Kunst am Middlebury College in Vermont. In seinem dritten Studienjahr beschloss er, nach Nepal zu fliegen, um religiöse Rollgemälde zu studieren. «Ich habe mich sofort in das Land verliebt», sagt er. «Es war, als sei ich nach Hause gekommen.»

Die verborgene Schlucht

Damals erfuhr Baker zum ersten Mal von den «Beyul»: verborgenen, sagenumwobenen Orten in den Tiefen des Himalaja, die ein wichtiger Teil der tibetischen Vorstellungswelt sind. Die Legende von Shangri-La, wie sie der Brite James Hilton in seinem 1933 erschienenen Roman «Der verlorene Horizont» beschreibt, basiert auf diesen Vorstellungen. Auch Ian Bakers sensationelle Entdeckung, die ihn Jahre später berühmt machen sollte, hat mit einem solchen mythologisch überlieferten Ort zu tun. Nach Abschlüssen in Religionswissenschaften und Literatur in London und Oxford zog Baker 1984 nach Nepal. In den darauffolgenden Jahren organisierte er im Rahmen eines Universitätsprogramms Seminare und Sprachlehrgänge für amerikanische Studenten in Nepal und in Dharamsala, der nordindischen Kleinstadt, in der die Exilresidenz des Dalai Lama liegt. In dieser Zeit liess Baker die Geschichte von den «Beyul» nicht los. Während einer Audienz beim Dalai Lama Ende der achtziger Jahre erklärte ihm dieser mehr darüber: «Er sagte, es seien Orte, die zwar auf der Erde liegen, aber zugleich jenseits der Geografie zu verorten sind», erzählt Baker. Diese Orte, so heisst es in zahlreichen buddhistischen Texten, sollen Täler von paradiesischer Schönheit sein, die nur unter grössten Mühen zu erreichen sind. Pilger, die versuchen, dorthin zu gelangen, erzählen von aussergewöhnlichen Erlebnissen. Menschen, die versuchen, gewaltsam in diese Orte einzudringen, drohen zu scheitern oder sogar umzukommen. «Schon als junger Mann fand ich das alles sehr reizvoll.

Die Faszination für diese verborgenen Orte und der Wunsch, sie zu dokumentieren, sind geblieben.» Einer dieser Orte sollte Legenden zufolge in Pemako liegen. Dort vollzieht der Fluss Tsangpo, der 1700 Kilometer weiter westlich am Berg Kailash entspringt, einen grossen Bogen um den fast 7800 Meter hohen Berg Namjagbarwa und fliesst dann in Richtung Süden nach Indien, wo er zum Brahmaputra wird. Die Schlucht, die er dabei durchläuft, ist nach Meinung einiger Forscher die tiefste der Welt. Und noch Ende des 20. Jahrhunderts war ein etwa zehn Kilometer langer Abschnitt dieser Schlucht völlig unbekannt.

In der Vergangenheit sind zahlreiche Versuche, den letzten Geheimnissen der Schlucht auf den Grund zu gehen, gescheitert. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts starteten die britischen Kolonialherren Indiens mehrere Expeditionen. Die Entdecker glaubten, im Herzen der Schlucht einen riesigen Wasserfall zu finden, der so gross sein könnte wie die Victoriafälle in Afrika. «Für das nach Ausdehnung seiner Macht strebende britische Empire war dieser damals so etwas wie ‹der Heilige Gral der Geografie›», sagt Ian Baker. Doch die Region war nicht nur wegen des schwierigen Terrains und des unberechenbaren Wetters problematisch.

Viele der Stämme, die Pemako damals bevölkerten, waren Fremden gegenüber feindselig eingestellt. Und der erste Versuch im Jahr 1890, den geheimnisvollen Wasserfall zu finden, endete damit, dass die Teilnehmer der Expedition von Stammesbewohnern aufgespiesst und geköpft wurden. Die letzte britische Expedition im Jahr 1924 scheiterte ebenfalls. Den Forschern gelang es trotz grösster Mühen nicht, in den verbleibenden, nur noch wenige Kilometer langen Abschnitt im inneren Teil der Tsangpo-Schlucht vorzudringen. Zwar fanden die Entdecker einen kleinen Wasserfall, den sie «Regenbogenfälle» nannten. Den sagenumwobenen gewaltigen Wasserfall jedoch fanden sie nicht. Die Entdecker erklärten nach ihrer Rückkehr nach London vor der Royal Geographical Society, die Geschichten über den grossen Wasserfall im Herzen der Tsangpo-Schlucht seien wohl nichts anderes als Legenden.

Hundegebell in Mittelerde

Die politischen Umbrüche der dreissiger und vierziger Jahre in den umliegenden Ländern rückten Pemako für westliche Forscher endgültig ausser Reichweite. Mehr als ein halbes Jahrhundert lang war die Region, die heute im umstrittenen Grenzgebiet zwischen China und dem indischen Bundesstaat Arunachal Pradesh liegt, Ausländern verschlossen. Erst in den neunziger Jahren war es zum ersten Mal wieder möglich, von chinesischer Seite aus in die Region zu reisen. Ian Baker ergriff die erste Gelegenheit, die sich bot, um die Schlucht zu erkunden. «Ich habe damals nicht daran geglaubt, dass es die Wasserfälle wirklich gibt», erzählt Baker heute. Das sei ihm ursprünglich auch gar nicht so wichtig gewesen. «Mich faszinierte, dass dieser mehrere Kilometer lange Abschnitt noch immer undokumentiert und unbekannt war.» Auch wegen der vielen Legenden und Mythen, die sich um den Ort ranken, habe er es «sehr fesselnd» gefunden, dort hinzugehen.

Er schloss sich einer Gruppe von Abenteurern an, die das Innere der Tsangpo-Schlucht erkunden wollten. Gemeinsam mit angeheuerten Trägern machte sich Baker im April 1993 auf den Weg. Als Orientierungshilfe hatte das Team nur die Aufzeichnungen eines buddhistischen Lamas, der die Region im 18. Jahrhundert besucht hatte. Nach mehreren Wochen in der tiefsten Wildnis drohte die Expedition in einer Katastrophe zu enden. Die Entdecker hatten kaum noch Lebensmittel und die Träger weigerten sich weiterzugehen. Baker überzeugte sie davon, dass das nächste Dorf nicht weit weg sein könne. Sie ernährten sich von wilden Tieren, die sie mit Schlingen fingen. In den Siebentausendern über der Gruppe gingen Lawinen nieder. Schwerer Regen hinderte sie tagelang daran weiterzugehen.

Dann schliesslich fanden die Abenteurer einen schneebedeckten Pass, über den sie nach Pemako vordringen konnten. Kurz darauf hörten sie Hundegebell. «Wir stiessen auf zwei Jäger. Die waren vollkommen geschockt, sie hatten noch nie jemanden aus der Richtung kommen gesehen, aus der wir kamen.» Die Jäger brachten die Gruppe in ihr Dorf, das weitere zwei Tage entfernt lag. Dort, erzählt Baker, kamen ihnen zwei Bärenjungen entgegen. Jäger hatten die Mutter getötet und die jungen Tiere mit in das Dorf gebracht. «Dieser Ort war wie Mittelerde in ‹Der Herr der Ringe›!» Abgesehen von einigen Messern, Töpfen und primitiven Gewehren habe es dort kaum Zeugnisse der Moderne gegeben. «Es war ein Rausch, in einer so ursprünglichen Welt zu sein. Man wollte sich verlieren, verschmelzen.» Baker lacht. «Das war natürlich gefährlich. Aber ich denke, genau so funktionierte meine Psyche.»

Der geheime Schlüssel zum Paradies

Was die Wasserfälle anging, kamen die Entdecker nicht weiter. Die Bewohner der Region wiegelten ab. Es sei unmöglich, in das Innerste der steilen Schlucht vorzudringen. Auch gebe es dort keine Wasserfälle. Nach ein paar Tagen kehrte das Team um. Die Magie von Pemako liess Baker jedoch nicht mehr los, und der Gedanke an die letzten unerforschten Kilometer wurde zu einer regelrechten Obsession.

«Irgendwas musste dort doch sein, wenn auch keine Wasserfälle. Warum sonst haben die Tibeter die Region als Eintrittstor in ein verlorenes Paradies beschrieben?» In den folgenden Jahren kehrte Baker sechs Mal mit unterschiedlichen Begleitern nach Pemako zurück, um die Region zu studieren und weiter vorzudringen. Er scheiterte jedes Mal an dem extrem schwierigen Terrain oder an dem unberechenbaren Wetter. Irgendwann weihte ihn ein örtlicher Lama in ein Geheimnis ein: Er erzählte Baker, er müsse zu einem bestimmten Berg in der Region pilgern. Dort werde er den Schlüssel für den Zugang zum Innersten der Schlucht finden.

In den Wolken verloren

Baker ging darauf ein. 1995 unternahm er eine sechswöchige Expedition zu dem mysteriösen Berg. «Das war, als würde man einer Erzählung aus Harry Potter folgen», sagt er heute. Und tatsächlich sollte ihn die Reise seinem Ziel näherbringen. Denn als Baker in die Tsangpo-Schlucht zurückkehrte, waren die Dorfbewohner beeindruckt: Der ausländische Forscher hatte sich an die Vorgaben der Tradition gehalten. «Sie sagten: ‹Okay, jetzt seid ihr Eingeweihte. Jetzt sagen wir euch, wie ihr nach unten kommt›», erzählt Baker.

Jäger führten Baker und seine Begleiter über schneebedeckte Pässe, Erdrutsche und Steilhänge zu einem Vorsprung, von dem aus sie die Regenbogenfälle sehen konnten, die schon von der Expedition aus dem Jahr 1924 beschrieben werden. Dann hörte Baker in den Tiefen der Schlucht, mehr als tausend Meter unter sich, ein Donnern. Er sah, wie Gischt aufwirbelte. Ob es sich wirklich um einen Wasserfall handelte, konnte er nicht genau sehen. Er beschloss, das nächste Mal Kletterausrüstung mitzubringen.

Zurück in den USA stellte Baker sein Projekt der National Geographic Society vor. Die führenden Köpfe der Gesellschaft waren sofort von der Idee begeistert, den Forscher bei der Suche nach dem sagenumwobenen Wasserfall zu unterstützen. Sie stellten ihm den Dokumentarfilmer Bryan Harvey an die Seite. Mit dabei waren auch Hamid Sardar, ein enger Freund Bakers, und Ken Storm Jr., der Baker bereits im Jahr 1993 bei dessen erster Expedition nach Pemako begleitet hatte. Ende 1998 machten sich die Männer auf den Weg.

In Pemako führten Jäger die Gruppe über Schnee und von Dickicht überwachsene Abhänge immer tiefer in die Schlucht. Das Wetter war die meiste Zeit über extrem schlecht. «Wir hatten keine Sicht und waren einfach nur in den Wolken verloren.» Beinahe die ganze Zeit über konnten die Männer die Quelle des lauten Donnerns weit unter sich nicht sehen.

Abstieg in donnernde Tiefen

Erst nach einem schwierigen Abstieg mit professioneller Kletterausrüstung, der mehrere Tage dauerte, sahen Baker und sein Team das Ziel der Expedition: Sie blickten auf einen mehr als 30 Meter hohen Wasserfall, der mit ohrenbetäubendem Donnern in die Tiefe stürzte. Mehr noch: Auf der anderen Seite der Schlucht war, rund zehn Meter über dem Wasser, ein etwa sieben Meter grosser, ovaler Eingang zu einer Höhle zu sehen. «Es war wirklich erstaunlich zu erleben, dass sich plötzlich Dinge als wahr erwiesen, die ich selbst abgeschrieben hatte und die 75 Jahre zuvor als phantastische erdkundliche Erzählungen und als Wundersage abgetan worden waren», sagt Ian Baker. «Die Tatsache, dass es diesen Tunnel gibt, der in den Fels führt, war einfach nur umwerfend.»

Die Abenteurer befanden sich in einer eigentümlichen Landschaft. «Wir waren plötzlich in einer subtropischen Welt. Man schaute nach oben und sah Gletscher, und um uns herum wuchsen wilde Bananen», erzählt Baker. «Es ist ein Ort, an dem sich alle geografischen Zonen der Erde verdichten.» Es gelang den Männern jedoch nicht, zu dem mysteriösen Tunnel auf der anderen Seite der Schlucht zu gelangen. Baker erwog alles Erdenkliche, um einen Weg auf die andere Seite zu finden, erzählt er heute. Es gab keine Möglichkeit, die reissenden Fluten des Tsangpo zu überbrücken.

In jahrhundertealten Prophezeiungen ist die Rede davon, hinter dem Wasserfall liege der Zugang zu einem verborgenen Paradies. «Hätte der Tunnel einfach nach 20 Metern aufgehört, oder wäre er tagelang weitergegangen?», fragt sich Baker noch heute und kennt die Antwort nicht.

Wendepunkt

Denn kurz nachdem die chinesischen Behörden erfuhren, dass ein ausländisches Entdeckerteam als Erstes den sagenumwobenen Wasserfall in der Tsangpo-Schlucht entdeckt hatte – und nicht ein chinesisches –, sperrte China die Region für Ausländer. «Ich habe seitdem versucht zurückzugehen», sagt Baker. Aber als Ausländer habe er keine Chance.

«Wir haben zum Teil deswegen Erfolg gehabt, weil wir uns völlig auf die Bedingungen der Menschen dort eingelassen haben», rekapituliert Baker. «Die eigentliche Faszination bestand darin, dieser tibetischen Schatzkarte zu folgen.» In den Tagen nach seiner Entdeckung habe er langsam angefangen zu realisieren, dass sich sein Leben schlagartig verändern würde, erzählt er heute. Immer noch merkt man ihm an, wie sehr ihn das, was folgte, überrumpelt hat. Die Medien feierten Bakers Entdeckung als Sensation. Er gab zahllose Interviews in New York, Washington, Hongkong. «Danach kamen Leute zu mir ...», sagt Baker und atmet tief durch. «Das war verrückt! Die haben 60 000 Dollar, 100 000 Dollar geboten, damit ich sie an diesen Ort bringe.» Natürlich habe er diese Angebote abgelehnt, fügt er hinzu. «Aber ich habe verstanden, wie gefährlich das alles werden kann.» Renommierte Verlage standen plötzlich Schlange und überboten sich gegenseitig für einen Buchdeal. Baker unterschrieb einen Vertrag mit Penguin Books. Dort erschien 2004 sein Buch «Das Herz der Welt». Darin beschreibt er detailliert seine Reisen nach Pemako in den Jahren 1993 bis 1998.

Verheissungsvolle Magie der Pflanzen

Im Moment ist Baker mit den Vorbereitungen für seine nächste Expedition beschäftigt, zu der er später in diesem Jahr aufbrechen möchte. Sie wird ihn wieder in die Pemako-Region führen, dieses Mal jedoch von der indischen Seite aus. Und wieder geht es darum, einem grossen Mysterium auf den Grund zu gehen: Baker wird sich mit einem Pflanzensammler aus Bhutan auf den Weg in eine abgelegene Region machen, in der es Überlieferungen zufolge fünf Pflanzen geben soll, die magische Kräfte besitzen. Eine von ihnen, erzählt Baker, soll es Menschen ermöglichen, sich an frühere Leben zu erinnern. Eine andere, sich in wilde Tiere zu verwandeln.

«Wir wissen nicht, was das für Pflanzen sind», sagt Baker. «Aber sie sind definitiv psychoaktiv.» Und auch dieses Mal wird es nicht einfach werden. Die Bewohner des Berges, an dessen Hängen die mysteriösen Pflanzen vermutet werden, sollen Fremden gegenüber feindselig eingestellt sein. Ein weiteres Mal wird Baker sein ganzes Geschick und seine Phantasie einsetzen müssen, um voranzukommen. Und vor allem darum gehe es ihm bei seinen Expeditionen, erklärt Baker dann: Der Weg sei genauso wichtig wie das eigentliche Ziel. Ganz gemäss einem Leitsatz für tibetische Pilger, den er sich vor langer Zeit zu Herzen genommen hat: «Was auch immer passiert, nimm es mit auf den Weg.»

Und so ist Baker heute beinahe froh darüber, dass er nicht erkunden konnte, was sich hinter dem mysteriösen Tunneleingang befindet, den er gegenüber dem Wasserfall auf der anderen Seite der Tsangpo-Schlucht gesehen hat. «Es ist wichtig, sich Orte in der Welt zu bewahren, die uns träumen lassen.»