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Frauen in der Filmbranche: Der andere Blick

Die internationale Filmproduktion ist männlich dominiert. Das hat Folgen für unseren Blick auf die Welt. Das wollen Filmemacherinnen und Produzentinnen nun ändern.

Gibt es aber tatsächlich kein Publikum für Filme, in denen Frauen die tragenden Rollen spielen? Frauen, die – womöglich dick, lesbisch und farbig – nicht die Idealvorstellung transportieren? Mit „Carol“ (Cate Blanchett, Rooney Mara), „Suffragette“ (Carey Mulligan, Meryl Streep, Helena Bonham Carter) und „The Danish Girl“ (Eddie Redmayne, Alicia Vikander) haben es 2015 immerhin drei Filme auf die große Leinwand geschafft, die ein Frauenbild abseits gängiger Klischees und Rollenbilder transportieren. Die Kinolandschaft ist gleichwohl einseitig männlich geprägt.

Die „Berlin Feminist Film Week“ will dem etwas entgegensetzen. Das feministische Filmfestival fand im März zum dritten Mal in Berlin statt. Die Schwedin Karin Fornander gründete das Festival 2014, da ihr Filme fehlten, mit denen sie sich identifizieren konnte.

Erschienen im April 2016