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Atemschutzmasken: Ein Angebot, das sie nicht ablehnen können

In ihrer Not müssen selbst Behörden riskante Geschäfte eingehen, um an Atemschutzmasken zu kommen. Sie treffen auf dubiose Händler in einem umkämpften Markt.



Es war Ende März, mitten in der größten medizinischen Krise der Bundesrepublik, als Dr. Till Brand fast schließen musste. Eine, maximal zwei Wochen, das wusste er, könnte er seine Hausarztpraxis in Berlin-Schöneberg noch geöffnet halten, aber dann wäre es vorbei. Die Atemschutzmasken gingen ihm aus, das Desinfektionsmittel, die Kittel. Auf seine Anfragen bei den Firmen, die ihn sonst belieferten, bekam er Absagen. "Auf dem Markt gab es einfach nichts mehr", sagt er. Ein Arzt, der nicht mehr Arzt sein kann, ausgerechnet jetzt? Wegen ein paar Masken?


Weiter: https://www.zeit.de/2020/18/atemschutzmasken-mangel-betrueger-haendler-schutzausruestung-coronavirus


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