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Palästinensisches Museum: Ein Signal für die Vielfältigkeit

In der Kunst von Larissa Sansour spielt auch ihre palästinensische Herkunft immer wieder eine Rolle, wie hier in einem Ausschnitt aus ihrer Videoinstallation "A Space Exodus", 2009, Foto: Larissa Sansour

Ganze Straßen liegen unter Trümmern begraben, von vielen Häusern sind nur Ruinen geblieben. Die Zerstörung ist allgegenwärtig in Gaza. Der Wiederaufbau wird lange dauern. Rund 80 Kilometer entfernt wird ebenfalls gebaut: Auf einer Anhöhe nahe Ramallah im Westjordanland erstreckt sich eine gigantische Baustelle. Schaufellader heben kaskadenartige Terrassen aus, ein Fundament aus hellem Kalkstein bildet den Mittelpunkt. Auf 3.000 Quadratmetern entsteht hier das größte Museum für palästinensische Kunst, Geschichte und Kultur in der Region.

Entworfen hat das Museum das irische Architektenbüro Heneghan Peng, die Kosten der ersten Bauphase belaufen sich auf 15 Millionen US-Dollar. Schon im September des kommenden Jahres soll hier das Palästinensische Museum eröffnen. "Wir halten an diesem Datum fest", sagt Direktor Jack Persekian.


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