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Ausprobiert – Spiegellose System­kamera YI M1 aus China

Neue Micro-Fourthirds-Systemkamera auch China: YI M1                                 Foto:Horst Gottfried

Auf der photokina 2016 war die spiegellose Micro-Four-Thirds-System­kamera YI M1 aus China eine der wenigen Überra­schungen. Horst Gottfried hatte ein paar Tage lang Gelegenheit, mit der YI M1 fotogra­fiert und ihr dabei intensiv auf den Zahn gefühlt.


Auf einem eher unschein­baren Stand präsen­tiert das Unter­nehmen Xiaoyi Technology Ltd. aus Shanghai seine Micro-Four-Thirds-System­kamera M1. Eine kleine Überra­schung ist das schon - wann hat es zuletzt ein Nobody gewagt, die etablierten Kamera­her­steller heraus­zu­fordern? Wobei: Mit seinen Action-, Home- und Dash-Cams sowie Copter-Kameras ist YI (der Name, unter dem das Unter­nehmen ab sofort in Europa auftritt) durchaus bekannt.

Jetzt also eine spiegellose System­kamera mit neuestem 20-Megapixel-Sensor von Sensor. Für die M1 sieht Xiaoyi-Mitbe­gründer und Geschäfts­führer Sean Da vor allem einen poten­zi­ellen Heimat­markt von rund 300 Millionen anspruchs­voller Kunden der neuen chine­si­schen Mittel­klasse. Er hat dabei insbe­sondere eine jüngere, Smart­phone-geprägte Zielgruppe im Blick, was auch das Kürzel YI für Young Innovators andeuten soll. Xiaoyi will aber auch in weiteren Märkten sein Glück versuchen, allen voran USA und Deutschland.

Dazu setzt Xiaoyi bei der M1 nicht nur auf aktuellste Sony-Sensor­technik inklusive 4K-Video, sondern auch auf aktuelle mobile Kommu­ni­ka­ti­ons­technik und eine eher Smart­phone-geprägte Bedien­struktur. Dank des geschickten Schachzugs, das Micro-Four-Thirds-System zu nutzen, steht YI M1-Fotografen zudem auf Anhieb die Auswahl aus einem der größten Objek­tiv­systeme offen.

Der ganze Text: http://www.photoscala.de/2016/12/05/erster-eindruck-spiegellose-systemkamera-yi-m1/

Fazit

Xiaoyi hat mit der YI M1 ein bemer­kens­wertes, wenn auch nicht perfektes Erstlingswerk hingelegt. Angesichts der schon in anderen Bereichen bewie­senen chine­si­schen Lernfä­higkeit bietet es Anlass zu Hoffnungen auf kommende neue Alter­na­tiven bei spiegel­losen System­ka­meras.


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