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Plastikmüll: So geht es zumindest plastikfreier

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Ein Plastikteil benötigt mehrere Jahrhunderte, um sich zu zersetzen. © [M] Anja Weber-Decker/Mia Takahara/plainpicture

Lebensmittel, Verpackungen, Elektroschrott, Plastik: Die Menschheit müllt sich zu. Mit dem Schwerpunkt "Leben im Wegwerfmodus" folgen wir den Routen des Abfalls, zeigen, was er mit Mensch und Tier macht und wie er sich besser vermeiden ließe.


Ein einziger Einkauf und die gelbe Tonne ist mal wieder befüllt: Der tägliche Plastikkonsum hat übermäßige Ausmaße angenommen. Und obwohl Plastik als gefährlicher Müll gilt, weil er ganze Kontinente bedeckt und Lebensräume und Artenvielfalt zerstört, kommen wir nicht ohne das Material aus. Plastik ist zur Plage unserer Generation geworden, gerade weil es auch so praktisch und nützlich ist. Allein fünf Millionen Tonnen Plastik landeten im Jahr 2010 im Meer (Science: Jambeck et al., 2015). Dort löst es sich nicht auf, sondern zerfällt immer weiter in winzige Teilchen, dem Mikroplastik, während es von Lebewesen aufgenommen wird, um schließlich wieder auf unserem Teller zu landen.


Auch wer seinen Müll ordentlich trennt, ist Teil dieses Problems. Eine Plastiktüte, die häufig nur wenige Minuten verwendet wird, benötigt dem Umweltbundesamt zufolge 450 Jahre, um sich im Meer zu zersetzen. Warum können wir, obwohl wir uns all dessen bewusst sind, den Plastikverbrauch nicht noch häufiger vermeiden? Und wo ergibt es überhaupt Sinn, an Plastik zu sparen? Denn klar ist: Ganz ohne geht es nicht. Eine Spurensuche in Ursachen - und Lösungsansätzen (...)

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