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Weltspartag - das Sparbuch ist tot

Der Weltspartag bringt die Wahrheit ans Licht. Das gute alte Sparbuch ist mangels an Zinsen für Guthaben tot. Expertin rät zum Sparen für das Eigenheim. Wohneigentum lohnt sich lebenslang.


Niedrige Zinsen für das Sparbuch sowie niedrige Kreditzinsen haben die Idee des Sparens in den vergangenen Jahren deutlich gewandelt. Zu diesem Ergebnis kommt die Interhyp AG, Deutschlands größter Vermittler privater Baufinanzierungen zum Weltspartag, der in Deutschland am 30. Oktober begangen wird.


„Das klassische Sparen, bei dem Geld gegen Verzinsung bei der Bank geparkt wird, wurde mit der Billigzinspolitik der Europäischen Zentralbank praktisch sinnlos. Honoriert wird indes der Vermögensaufbau durch eine intelligente Investitionsstrategie, wie sie Dank niedriger Zinsen beim Immobilienerwerb ermöglicht wird", warnt Mirjam Mohr, Vorstandsmitglied der Interhyp AG.


„Der Leitgedanke des Sparens - die Vorsorge für später - ist auch 93 Jahre nach Einführung des Weltspartages intakt. Dasselbe gilt für klassische Spartugenden wie Regelmäßigkeit und Maßhalten", sagt Mohr.


Nach Erfahrungen der Expertin für Finanz- und Geldwissen wird eine Immobilie trotz des aktuellen Zinstiefs vor allem dann zum Sparschwein, wenn Kreditnehmer ihr Eigenheim solide finanzieren.


Die Interhyp empfiehlt vor diesem Hintergrund, Kreditzinsen von unter 1,5 Prozent nicht zu nutzen, um möglichst hohe Darlehenssummen zu bedienen. Vielmehr sei es ratsam, den durch die Niedrigzinsen gesparten Zinsaufwand in hohe Tilgungsleistungen zu investieren. Das beschleunigt die Rückzahlung und wandelt das eingesetzte Fremdkapital sukzessive in Eigenkapital um.

Dasselbe gilt für Sondertilgungen. Im aktuellen Zinsumfeld profitieren diejenigen, die ein Baudarlehen mit Sondertilgungsoption abgeschlossen haben.


„Ob Tages- oder Festgeld: Anstatt Geld bei niedrigen Guthabenzinsen knapp über null Prozent anzusparen, ist es rentabler, dieses Geld über Sondertilgungen in die bestehende Finanzierung einzubringen und damit den eigenen Vermögensaufbau voranzutreiben", rät die Geld-Expertin Mohr.


Dietmar Braun

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