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BILD traf Matthew McConaughey und Anne Hathaway: Zwei Hollywood-Beaus auf Weltraum-Mission

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Eine Welt ohne Menschen! Unmöglich? Nahrungsquellen auf der Erde sind erschöpft, sauberes Trinkwasser fehlt. Nur Utopie?

„Batman"-Regisseur Christopher Nolan (44, „Inception") wagt dieses Horror-Szenario, wenn auch nur auf der Leinwand. Ein 167-minütiges Weltraum-Abenteuer mit Star-Besetzung.

Die Story: In „Interstellar" muss Wissenschaftler Cooper (Matthew McConaughey) seine Familie verlassen, um die Erde vor dem Untergang zu retten. Zusammen mit der Astronautin Brand (Anne Hathaway) riskiert er die gefährliche Reise, über Wurmlöcher zu einem Planeten zu gelangen, der die Zukunft der Menschheit sichern soll.

Sternstunden in Hollywood! Zuletzt schwebten noch Sandra Bullock (50) und George Clooney (53) in „Gravity" (2013) durch die unendlichen Weiten des Alls. Jetzt folgen ihnen Matthew McConaughey (44, „Dallas Buyers Club") und Anne Hathaway (31, „Les Misérables").

McConaughey über „Interstellar": „Es war aufregend. Im All gelten einfach andere Regeln. Zeit hat dort eine ganz andere Bedeutung, Schwerkraft, Relativität und auch die Bedienung eines Raumschiffes war für mich eine ganz neue Erfahrung."

„Interstellar" ist mehr als ein nerdiges Weltraum-Epos. Es geht, um die menschliche Natur und darum, was es heißt, ein Mensch zu sein.

Christopher Nolan: „Der Film dramatisiert die Wissenschaft. Es ist ein Abenteuer und gleichzeitig eine emotionale Reise."

Herzstück des Films ist vor allem die mitreißende Geschichte zwischen Cooper und seiner Tochter Murph. Die 10-Jährige wird von ihrem Vater verlassen, der eine Mission ins Ungewisse unternimmt. Murph fühlt sich ungeliebt und im Stich gelassen. Eines Tages erkennt sie jedoch, dass die innige Bindung zu ihrem Vater alle Zeitunterschiede und Entfernungen überwindet.

Oscar-Preisträgerin Anne Hathaway gingen diese Szenen besonders nahe. Sie gesteht im Interview mit BILD: „Nach dem Film habe ich zwei Tage lang durchgeheult."

Die 31-Jährige feiert mit „Interstellar" ihr Sci-Fi-Debüt. Ihr erster Weltraum-Trip: eine Grenzerfahrung. Vor allem der kiloschwere Raumanzug wurde für die zierliche Schauspielerin zur Tortur. Bei Dreharbeiten auf Island riss ihr Anzug, während Hathaway im Eiswasser schwamm. „Es stellte sich heraus, dass ich erste Symptome von Unterkühlung hatte. Trotzdem haben wir die Szene zu Ende gedreht und gut war's", erzählt sie.

Hathaway outet sich auch privat als riesiger Kosmos-Fan: „Ich würde gerne mal ins Weltall fliegen. Ich warte nur bis der Preis sinkt, weil es momentan doch etwas teuer ist." Kollege Matthew McConaughey würde ihr sofort folgen. Er weiß auch schon genau, wohin er will. „Ich würde den Saturn besuchen, aber der Jupiter reizt mich auch." Ob die beiden Hollywood-Beaus die Welt vor dem Untergang retten können, sehen Sie ab dem 6. November im Kino.
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