Dörte Nohrden

Freie Journalistin und Texterin (Reise, Wissen, Corporate Content), Hamburg

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Inselfieber? Hier entlang!

Wanderung auf den Vulkan Eldfell, Westmännerinseln, Island (Foto: Dörte Nohrden)

Umspült vom Atlantik und gesegnet mit ewigem Meeresrauschen, spicken kleine Perlen den Ozean vor Europas Haustür.

Islands Westmännerinseln

Das Leben auf Heimaey, der Hauptinsel des Westmänner-Archipels, gleicht einem Tanz auf dem Vulkan. Unvergessen bleibt älteren Bewohnern das Jahr 1973, in dem der Vulkan Eldfell ausbrach. Über ein halbes Jahr lang spuckte er so viel Lava, dass er nicht nur 417 Häuser unter sich begrub, sondern die Insel am Ende um zwei Quadratkilometer vergrößerte und fast die Hafenzufahrt verschloss. Ein leicht mulmiges Gefühl kommt auch heute noch auf, während man den 200 Meter hohen, immer noch warmen Krater erwandert.

Doch die wunderbare Rundumsicht bis hinüber zum legendären Eyjafjallajökull auf dem Festland, der 2010 den Flugverkehr in Teilen Europas lahmlegte, lohnt sich. Und bietet seltene Fotomotive.

Wer den niedlichen Papageitauchern auf der Spur ist, wandert zur Halbinsel Stórhöfdi. An grünen Hängen verbergen sich zahllose Höhlen der weltweit größten Papageitaucher-Kolonie.


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Quelle: ntv.de, Dörte Nohrden, dpa

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