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20 neue Schulklassen im Bildungsgrätzl "Spielmanngasse"

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Das neue Bildungsgrätzl "Spielmanngasse" vereint zwei Volksschulen und eine Neue Mittelschule. BRIGITTENAU. Offiziell eröffnet wurde das Bildungsgrätzl „Spielmanngasse" im 20. Bezirk. Eine Neue Mittelschule ergänzt die zwei bestehenden Volksschulen. Das neue Gebäude im Bereich Dietmayrgasse/Spielmanngasse verfügt über 20 zusätzliche Klassen.

"Es gibt neue Möglichkeiten der pädagogischen Zusammenarbeit", so Stadtrat Jürgen Czernohorszky. Dass die Kooperation im Grätzl gelinge, sehe er etwa am gemeinsamen Auftritt von Schülern der 3., 5. und 7. Klasse bei der Eröffnung.

Gemeinsam im Grätzl

Noch vor wenigen Jahren war am Platz des neuen Gebäudes ein Kindergarten. "Es war eine gute Idee, etwas Neues zu versuchen", so Bezirksvorsteher Hannes Derfler. In den drei verbundenen Schulformen (Neue Mittelschule, Ganztagsvolksschule und Halbtagsvolksschule) unterrichtet man Kinder zwischen sechs und 14 Jahren unter einem Dach. Es gibt vier zusätzliche Volksschulklassen, 16 Klassen für die Neue Mittelschule und zwei neue Turnsäle. "Man merkt, dass das Grätzl bereits lebt", sagt Volksschuldirektor Christian Schweitzer, denn sofort wurden neue Ideen geboren. Etwa gebe es eine Kooperation mit der Vienna, um den nahen Sportplatz benützen zu dürfen.

Es sei das Ziel des Grätzls, Kinder ins Zentrum der Schulbildung zu stellen und Kooperationen mit anderen Einrichtungen einzugehen, so Czernohorszky. "Mich beeindruckt die gute Planung, der rasche Bau und das moderne Aussehen", so Bildungsdirektor Heinrich Himmer.

Neues Lernen

Neue Räume und Einrichtung ermöglichen eine andere Art des Lernens und mobile Sitzordnungen. So können die Schüler während des „Lernbüros", einem offenen Lernkonzept, auch andere Räumlichkeiten benutzen und mit ihren Tablets Aufgaben lösen. Seit vier Wochen lernen die Schüler bereits hier und es gefällt ihnen sehr gut, erzählen Alena, Emely, Stella und Raphael aus der 7C. So gut, dass sie eigentlich lieber noch länger im Bildungsgrätzl bleiben würden, anstatt es nach der nächsten Schulstufe mit dem Mittelschulabschluss zu verlassen.

Autor: Dina Brunnbauer aus Josefstadt

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