David Göhler

Journalist, Content Marketing Texter, Vaterstetten

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Artikel

Neue Arbeitsmethode: Working Out Loud - GULP

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Working Out Loud klingt im ersten Moment danach, seine eigene Arbeit möglichst gut zu verkaufen und innerhalb einer Firma bekannt zu machen. Aber das ist nur ein Teil- und Nebeneffekt der Vernetzungstechnik. Working Out Loud (WOL) ist eine neue Methode, um für seine eigenen Ziele Netzwerke aufzubauen und vom Wissen anderer zu profitieren – ihnen aber auch Wissen zu vermitteln. Die Methodik gibt jedem einfache Regeln an die Hand, damit das Netzwerken gelingt und basiert auf Großzügigkeit. Und sie macht die eigene Arbeit und Fähigkeiten für viele sichtbar. Für Freelancer ist WOL deswegen ein ein echter Mehrwert.
Die “Erfindung” von WOL ist – wie so manche Entdeckung – aus der Not entstanden. John Stepper war 2008 bei der Deutschen Bank in New York beschäftigt, als die Bankenkrise ausbrach. Er bemerkte, dass er hochgradig gefährdet war, entlassen zu werden. Ihm fehlte das Netzwerk, er fühlte sich ausgeliefert und ohne Kontrolle über sein eigenes Leben. Ein Gefühl, das auch Freelancer bei schlechter Auftragslage oder großer Problemstellungen kennen. Deshalb fing er an, gezielt Kontakte zu knüpfen, Netzwerke aufzubauen und seine Arbeit sichtbar zu machen. Mit Erfolg. Er konnte bleiben und hält mittlerweile weltweit Vorträge zu Working Out Loud.
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