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Wie Brahim Saadoun ungewollt im Krieg landete


Es war Anfang Juni, als Brahim Saadoun plötzlich auf dem russischen TV-Sender RBK auftauchte: abgemagert, den Kopf rasiert und mit einer Körpersprache, die von Angst erzählt. Neben dem 21-jährigen Marokkaner die beiden britischen Staatsbürger Aiden Aslin (28) und Shaun Pinner (48). Die drei Männer, die für die ukrainischen Streitkräfte gekämpft hatten, waren von russischen Soldaten gefangen genommen worden und sitzen seither im Gefängnis in der selbsternannten "Volksrepublik Donezk". Inzwischen wurden sie zum Tod verurteilt - durch Erschiessen. Der Vorwurf: "Söldneraktivität".
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