Daniel Hautmann

Freier Journalist (Technik, Energie, Umwelt), Hamburg

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Artikel

Die Renaissance des Holzbaus - WALD

Baut man mit Holz statt Stahl und Beton, lässt sich die Klimabilanz von Häusern drastisch verbessern. Bei den Einfamilienhäusern ist der Trend längst angekommen. Jetzt sollen auch mehrgeschossige Bauten folgen.




Der Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg ist schwer angesagt. Hier leben die Trendsetter und die Promis. Schicke Gründerzeitbauten aus schweren Steinquadern prägen das Bild. Dass ausgerechnet hier eines der imposantesten Holzgebäude der Welt steht, mag verwundern, dabei lässt sich das 2008 gebaute Haus seine inneren Werte gar nicht ansehen. Das siebengeschossige Gebäude, kurz E3 genannt, ist 22 Meter hoch, hat sechs Wohnungen und eine ebenerdige Gewerbeeinheit – fast alles aus Holz.


Für den Einsatz des Naturwerkstoffs im Baugewerbe sprechen einige Argumente. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und hat damit eine sehr gute Klimabilanz. Schließlich bindet es während der Wachstumsphase Kohlenstoffdioxid, das erst bei seiner Verbrennung wieder frei wird. Ein Festmeter Fichtenholz bindet so rund eine Tonne CO2. „Diese Eigenschaft besitzt kein anderer Werkstoff“, schwärmt Jörg Schweinle, Wissenschaftler am Institut für Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft am Johann Heinrich von Thünen-Institut in Hamburg-Bergedorf ...



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