Schleichwerbung: Made in China

von Cornelius Dieckmann

Plötzlich ist das Logo einer Cafékette auf dem Becher oder ein Schriftzug auf einem vorbeifahrenden Bus: Der chinesische Streamingdienst-Anbieter Tencent Video kopiert jetzt Werbung einfach direkt in Videos. Das Ziel: Adblockern keine Chance geben. Zwei junge Frauen sitzen im Büro beim Mittagessen. Plötzlich wachsen vor ihnen zwei Kaffeebecher aus dem Tisch. Prominent darauf platziert: das Logo einer chinesischen Cafékette. Oder, eine Nummer größer: Ein strahlend weißer Bus fährt die Straße hinunter. Einen Wimpernschlag später ziert das Motiv einer Mitfahrzentrale seine Seitenfläche - Werbung, wo vorher keine war. (...) 18. Oktober 2019.

Schleichwerbung: Made in China

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Cornelius Dieckmann

Berlin

Zur Person

Cornelius Dieckmann

1995 in Berlin geboren und dort aufgewachsen. Bachelor der Anglistik, Amerikanistik und Komparatistik an der Uni Tübingen mit Auslandsjahr an der Uni Cambridge. Die Bachelorarbeit über Willa Cathers Frühwerk gewann den Magenau-Wacker-Preis 2018. Danach Master in amerikanischer Literatur an der Uni Cambridge als Stipendiat des Trinity College. 2019 Abschlussarbeit über John Updike, publiziert in der literaturwissenschaftlichen Zeitschrift »John Updike Review« (Spring 2021, vol. 8, no. 2), Gewinner des Emerging Writers Prize 2021 des »John Updike Review«. 2022 Wahl in die Top 30 bis 30 im deutschen Journalismus des »Medium Magazin«.

Seit Januar 2022 Redakteur beim Tagesspiegel in Berlin. Davor freie Tätigkeit für Frankfurter Allgemeine Zeitung und Sonntagszeitung, Süddeutsche Zeitung, SZ-Magazin, die Zeit, der Freitag, Fluter, Stuttgarter Zeitung/Stuttgarter Nachrichten, Sunday Times, Literary Review.

Auftraggeber

Der Freitag , Die Zeit , Frankfurter Allgemeine Zeitung , Literary Review , SZ-Magazin , Stuttgarter Zeitung , Süddeutsche Zeitung , Tagesspiegel , The Sunday Times , fluter

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