Meine Songs gehören mir
Paul Simons Freundschaft mit Art Garfunkel beginnt in der sechsten Klasse, als die Schulkameraden in einer Musicalproduktion von „Alice im Wunderland“ mitspielen. Simon bekommt mit dem White Rabbit die Hauptgesangsrolle des Stücks, Garfunkel nur die grinsende Cheshire Cat – und damit keinen Gesangspart. Was die Dynamik des späteren Folkrock-Duos betrifft, lässt sich das als eine Art Omen lesen. Denn bereits als dieses seine ersten Erfolge verbuchte – zunächst noch als Tom & Jerry und dann, vom Erscheinen ihrer ersten LP „Wednesday Morning, 3 A.M.“ (1964) an, als Simon & Garfunkel – saß Simon stets am längeren Hebel. Ihm hat Robert Hilburn, langjähriger Pop-Kritiker der „Los Angeles Times“, eine Biographie gewidmet. (...) 21. September 2018.
Cornelius Dieckmann
Cornelius Dieckmann
1995 in Berlin geboren und dort aufgewachsen. Bachelor der Anglistik, Amerikanistik und Komparatistik an der Uni Tübingen mit Auslandsjahr an der Uni Cambridge. Die Bachelorarbeit über Willa Cathers Frühwerk gewann den Magenau-Wacker-Preis 2018. Danach Master in amerikanischer Literatur an der Uni Cambridge als Stipendiat des Trinity College. 2019 Abschlussarbeit über John Updike, publiziert in der literaturwissenschaftlichen Zeitschrift »John Updike Review« (Spring 2021, vol. 8, no. 2), Gewinner des Emerging Writers Prize 2021 des »John Updike Review«. 2022 Wahl in die Top 30 bis 30 im deutschen Journalismus des »Medium Magazin«.
Seit Januar 2022 Redakteur beim Tagesspiegel in Berlin. Davor freie Tätigkeit für Frankfurter Allgemeine Zeitung und Sonntagszeitung, Süddeutsche Zeitung, SZ-Magazin, die Zeit, der Freitag, Fluter, Stuttgarter Zeitung/Stuttgarter Nachrichten, Sunday Times, Literary Review.
Auftraggeber
Der Freitag , Die Zeit , Frankfurter Allgemeine Zeitung , Literary Review , SZ-Magazin , Stuttgarter Zeitung , Süddeutsche Zeitung , Tagesspiegel , The Sunday Times , fluter
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