Wirecard-Skandal: Wie EY sein Geld in Sicherheit bringt
Im Kampf um Schadensersatz richten die Wirecard-Aktionäre ihren Blick auf EY. Doch die Prüfgesellschaft bringt ihr Geld in Sicherheit.
Im Kampf um Schadensersatz richten die Wirecard-Aktionäre ihren Blick auf EY, das die Bilanzen jahrelang abgesegnet hatte. Doch die Prüfgesellschaft bringt ihr Geld in Sicherheit.
Als im Sommer 2020 bekannt wurde, dass 1,9 Milliarden Euro aus der Bilanz von Wirecard fehlen, fiel der Wert der Aktie um 98 Prozent. Tausende Anlegerinnen und Anleger verloren viel Geld. Nun fordern sie Schadensersatz von Ernst & Young (EY), deren Wirtschaftsprüfer die Bilanzen von Wirecard jahrelang abgesegnet hatten.
Der Fall Wirecard gilt als größter Wirtschaftsskandal der deutschen Nachkriegsgeschichte. Die Schadensersatzforderungen der Aktionärinnen und Aktionäre liegen bei mehreren Milliarden Euro und werden in einem Musterverfahren verhandelt.
Text und TV-Beitrag für ZDF heute