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E-Werk Luckenwalde: Einst Palast für Maschinen, heute Kunsthalle

Luckenwalde - Es gab also ein Herrschaftswissen im Sozialismus. Pablo Wendel steht im Kesselhaus des E-Werks in Luckenwalde und zeigt auf einen grauen Metallkasten, etwa so groß wie ein Schuhkarton, auf dem zwei runde Warnleuchten angebracht sind. „Diese Kästen warnen, wenn zu viel oder zu wenig Wasser im Kessel ist, die hat einer aus Luckenwalde zu DDR-Zeiten selbst gebaut", sagt Wendel, dem heute das E-Werk gehört. „Wenn man genau hinsieht, dann erkennt man, dass die Leuchte hier die Rückleuchte von einem Moped ist - man hat halt oft verwendet, was man hatte. Wie die Kästen funktionieren und wie man sie repariert, weiß nur der Mann, der sie damals gemacht hat."


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