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Wolkenfreie Sommernächte: Kölner haben derzeit gute Chancen, die ISS zu sehen

Mit einer Geschwindigkeit von rund 28.000 Stundenkilometern benötigt die ISS für eine Erdumrundung nur knapp 90 Minuten. Das passiert seit 1998 immer nach dem gleichen Schema: Von West nach Ost in etwa 400 Kilometern Höhe. Die Station ist mit bloßem Auge sichtbar, weil ihre riesigen Solarpaneele das Sonnenlicht reflektieren. Es braucht aber etwas Glück, um die Raumstation beim Blick ins Firmament zu sehen, weil unter ihr die Erde um ihre eigene Achse kreist. Deswegen überfliegt sie bei jeder Runde eine andere Region der Erde. Dabei sieht sie aus wie ein heller Stern, der sich gleichmäßig am Himmel entlanghangelt und im Gegensatz zu Flugzeugen nicht blinkt.

Apps schicken Nachrichten

Alternativ kann man sich von einer der zahlreichen, häufig kostenlosen Tracking-Apps - die unter dem Suchbegriff „ISS" zu finden sind - auf dem Smartphone erinnern lassen, wann die ISS das nächste Mal vorbeikommt.

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Dazu muss einfach nur der eigene Standort angeben werden. Je nach App werden dann der genaue Zeitpunkt, der Helligkeitsgrad und der Neigungswinkel zum Horizont für den nächsten Vorbeiflug angezeigt.

Sie haben die ISS noch nie vorbeihuschen gesehen? Macht nichts: Für den Donnerstag etwa gibt es in Köln sogar gleich drei Gelegenheiten, Zeuge eines Vorbeiflugs zu werden: Um 0.15 Uhr, um 1.51 Uhr und am deutlichsten sichtbar um 23.22 Uhr. Vielleicht schaut Astro-Alex genau dann gerade aus dem Fenster. Winken Sie doch mal!

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