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Syrischer Geheimdienst-Mann: Er suchte Hilfe bei der Polizei, jetzt kommt er wegen 58-fachen Mordes vor Gericht

Der ehemalige Geheimdienstoffizier Anwar Ruslan (57) in Genf am Flughafen

TEASER: Im Februar 2015 erschein auf einer Berliner Polizeiwache Anwar Ruslan (57). Er erzählte den Beamten eine unheimliche Geschichte: Er werde von Mitarbeitern des syrischen Geheimdienstes beobachtet, verfolgt und bedroht. Er habe Angst um sein Leben. Inzwischen wird gegen Ruslan selbst ermittelt. Der Generalbundesanwalt wirft ihm vor, Chef eines Folterknastes in Syrien gewesen zu sein. Innerhalb von nur knapp 500 Tagen habe er mindestens 4000 Menschen foltern lassen - 58 Menschen starben.

Wer ist der Mann? BILD am Sonntag beleuchtet seine Vergangenheit und hat mit seiner Familie und seinen Opfern gesprochen.

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