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Die Damen von der Heißmangel | Seltener Beruf

Die Damen von der Heißmangel | Seltener Beruf
Körbe voller gewaschener Wäsche fanden den Weg zur Heißmangel. Kraus kam die Wäsche an, glatt wieder zurück. Meist waren Kinder die Kuriere – nicht immer gern und freiwillig. Saubere und faltenfreie Tischdecken, Bettwäsche und Halstücher gehörten vor Jahrzehnten ganz selbstverständlich zum Lifestyle.
Die Damen von der Heißmangel haben es immer schön warm.
Bei viel Betrieb kann das im Winter zum Problem werden. Nicht für sie, auch nicht für die Kunden, die gern länger bleiben – für ein Schwätzchen. Es ist also kein einsamer Job, bei dem es im Akkord um Stückzahlen geht.
Genau im Rhythmus läuft die Wäsche durch die Heißmangel
Die Kunst liegt darin, die Wäscheteile so glatt zu ziehen, dass sie hinterher faltenfrei zwischen den heißen Rollen herauskommen. Selbst bei verkrumpelten und verzogenen Tüchern behalten die Damen die Ruhe. Aus Erfahrung wissen sie, dass Hektik am Ziel vorbei führt.
Zusammen am gleichen Stoff ziehen.
Teamwork ist wichtig
Heute kommen die Hauptkunden aus der Gastronomie. Gäste erwarten im Restaurant glatte Tischdecken und Servietten. Das gehört einfach zu einem stilvollen Abendessen dazu - genau wie Kerzen und Blumenschmuck.
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